Zur Kenntniss der Disulfone. II. Das Amidosulfonal und Derivate sowie Homologe desselben
✍ Scribed by Posner, Theodor ;Fahrenhorst, Johannes
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1899
- Weight
- 1001 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
achaften, welcbe o'ben VOQ d r m a -Methylallantoi'n angegeben sind. Die lufttrocknen Krystalle waren wasserfrei und gaben folgende Zahlen : 0.12s g Sbst.: 35.6 ccm N (180, i 6 1 mm). CjHsN403. Ber. N 32.56. Gef. N 32.li. Ziir Sicherhrit wurde noch 1 g mit .Jndwasserstoff zum Metbyl-;hydsntoin reducirt, dessen Schrnelzpunkt, wieder bei 157-1580 ge--funden wurde. Hei der Oxydation mit Bleisupernxyd, welche genau so wie bei d e r i -Methylbarnsaure angestellt wurde, betrug die Ausbeute an a-Methylallanto~n 25 pCt. des Ausgangsmaterials. I m Uebrigen zeiate d:te Praparat dieselben Eigenschnften wie das vorhergehende. O x y d a t i o n d e r 3 -M e t h y l h a l n s a u r e . Wir verwendeteu fiir den Versucli die Siiure, welche aus reineni 3 -~Ilt.thylchlorsanthin durch Erhitzen mit Salzsaore gewonnen war, und bri welcher nian die Gnrantie hat, dass sie frei von den Isomeren ist, welche bei der Methylirung der Harnsaure noch nebenher entstehen. Die Osydation wurde mit Bleisaperoxyd in der beschriebenen Weise ausgefiihrt. Die Ausbeute betrug allerdings nur 15 pCt. des A usgaugsmaterials, aber das Product zeigte alle Eigenschaften? welche euvor fir dae n-Methylallantoin angegeben sind. Bei obigen Versuchen h a b m wir uns der eifrigen und geschickten 'Hiilfe drs Hrn. Dr. F r i t z L e h m a n n erfreut, wofiir wir demselhen besten Dnrik sagen. 425. T h e o d o r P o s n e r snd Johannes F a h r e n h o r s t : Zur Xenntnies der Disulfone. TI. D a s Amidosulfonal und Derivate sowie Homologe desaelben. [Aus dem Chernischen Institut der Universitit Greifswald.] (Emgeg. am 3. October; mitgetheilt in der Sitzung vcn Hm. R. Stelzner.) Nach den kiirzlich veroffentliditen Untersuchungen des Einen von uns ') gelingt es, das Lis dahin vergeblich gesuchte Disulfon des Amidoacetons, das A r n i d u s u l f o n a l , N H ~. C H ~. C ( S O ~. C ~H & . C H S , auf einem IUrnwege, namlich aws der Phtalplverbindung, leicht und in fast qum- titativer Aiisbeute zu erhalten. Es war nuu zuniichst von Intereese, das Amidosulfonal dorch einigr Derivate niiher zu charakterisiren, da Verbindungen, die zu- gleich Aminbase und Disulfon sind, bisher noch nicht bekaunr waren, und es rni5plich erschien, dass die Nachbarschaft der stark 1) P o s n a r . ctiese Berichte 32, 1239. (0.1684 g Sbst.: 0.1ll55 g COz, 0.0910 g HsO. 0.1380 g Sbst.: 11.2 ccrn N (13'). 770 mm:. 0.13S4 g Sbst.: 0.3118 g BaY04. C S H ~~X : I S ~O ~. Ber. C 31.5, H 6.0, K !4.3. 5 31.3.
Gef. n ;!.ti, ,, GO, : > 9.i, n 31.S.
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