Zur Kenntnis des Weihrauchöls
✍ Scribed by Blumann, A. ;Schulz, L.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1930
- Weight
- 186 KB
- Volume
- 478
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Uber die Zusammensetzung des Weihranchols ist nur mnig bekannt; es besteht zum grotten Teil aus Terpenen.l) Unter den fur den Geruch sehr wichtigen hiiher siedenden dnteilen haben F r o m m und Autin2) einen Stoff gefunden, welchen sie aus dem terpenfreien Olibanumol gewannen und Olibanol nannten. Die Konstitution des Olibanols wurde von den genannten Forschern nicht aufgeklart. Es murde lediglich festgestellt, daO bei der Oxydation Pinonon-sPure entstand, weshalb H e d w i g K u h und Fr. R i c h t e r in dem von ihnen bearbeiteten Lehrbuch der Organischen Chemie von V i c t o r Meyer und P a u l J a c o b s o n 8 ) es als dem 7wbenon nahestehend bezeichneten. Als wir jetzt die hochsiedenden Anteile des Weibrauchols einer eingehenden Untersuchung unterwarfen, ergab sich die Richtigkeit dieser Vermutung. Es wurde einwandfrei festgestellt, daB nicht nur dieses Keton, sondern auch der zugehorige Alkohol 7'erbmzol im Weihrauchol entbalten ist, so daB der von F r o m m und A u t i n Olibanol genannte Stoff als eine Mischung von Verbenon, Verbenol und anderen Terpenalkoholen angesehen werden kann, unter denen jedenfalls d -R o r ~o 2 vorhanden ist. In Form seines Acetates wurde es von den erwahnten Forschern nachgewiesen. Zur Herstellung des Stherischen oles nurden 80 kg Olibannmharz mit Dampf destilliert. Dadureh wurden 6,675 kg iitherisches 61 gewonnen, welches sogleich in1 Vakuum fraktioniert wurde. *) G i l d e m e i s t e r u. I I o f f m a n n , ,,Die Citherischen Ole", 2. Aufl., 3 A. 401, 253 (1913). Bd. 111, 124 (1916). *) Bd. 11, Teil IV, S. 72.
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