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Zur Kenntnis des Lignins, II. Mitteilung

โœ Scribed by Lieser, Th. ;Schaack, Wilhelm


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1950
Tongue
English
Weight
372 KB
Volume
83
Category
Article
ISSN
0009-2940

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โœฆ Synopsis


Fichhnhdsmehl wurde der Nitrierung mit Miecheiiure unterworfen; weder in dem in &r guter Ausbeute erhalten9h Nitroholz, noch in clem von diesem abgetrennten Nittolipin konnten echte Nitrogruppeh hachgewiesen werden.

Die Problematik der Ligninchemie ist vor allem durch die Frage gekennzeichnet, welcher Natur das in1 unvorbehandelten Holz vorliegende Lignin ist, ob also das durch die heutigen HolzaufschluBverfahren darstellbare Lignin erst aus einem Naturprodukt vielleicht wesentlich anderer Natur gebildet wird. Hiernach mu13 man bei Arbeiten uber Lignin grundlegend unterscheiden zwischen solchen, die sich mit dem Lignin in situ und solchen, die sich mit dem isolie rten Lignin bef assen. Es unterliegt heute keinem Zweifel mehr, daB das Lignin bzw. das Holz, eine sehr empfindliche Substanz ist, die durch unsere derzeitigen AufschluSverfahren mehr oder weniger stark veriindert wird. Der Grundgedanke unserer uberlegungen war daher, ein Verfahren zu finden, durch welches das naturlich vorliegende Lignin in stabilere, moglichst nicht kondensierte Derivate ubergefiihrt wird. I n Anlehnung an den Verlauf der ,,Nitrierung" der Cellulose, die uberraschenderweise bekanntlich so verlauft, daB trotz der hydrolysierenden und oxydierenden Wirkung der Rlischsliure die Cellulose kaum abgebaut, sondern eher verestert und damit geschiitzt wird, wurde die Nitrierung des Holzes studied. Der Leitgedanke war dabei, das empfindliche Lignin in situ unkr Veresterung der Hydroxylgruppen zu stabilisieren und die chemische Natur des erhaltenen Nitrolignins zu priifen. Fur den Fall, daB das Lignin aromatische Kerne in nennenswerter Menge enthiilt, war zu erwarten, da13 echte Kernnitrierung eintritt. Ferner war zu hoffen, dal3, falls die bekannten Hobbestandteile in mehr oder weniger fester Bindung schon urspriinglich vorhanden sind, ihre Nitroderivate sich durch einfache physikalische Methoden voneinander trennen lassen und man auf diese Weise zu einem neuartigen, d i r e k t aus dem urspriinglichen Holz gewonnenen Lignin-Derivat kommtl).

Uber die Nitrierung der verhobten Zellmembran liegen bereits verschiedene Arbeiten vorZ). Da deren Ergebnisse zu durchaus verschiedenen Schliissen fiihren, war es notwendig, durch sorgfiiltige Versuche zu einer sicheren Entscheidung zu gelangen. . --*) I. Mittei.: Th. Lierrer u. V. Schwihd, A. 633, 104[1937]. Diese rein wissemchftliche problem st ell^ fiihrte ab 1939, bald auch ih Oemeihe h f t mit der F i m Wolff u. Co., W a h d e , zu tech~echeh Ergebhkwi, die 1940 zur -eldung voh Schutarechteh Dber die Nitrieruhg voh Hob fiihrteh.


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