Das Curcuma-ol aus dem Rhizoni von Curcuma longa ist zuerst im Jahre 1882 von Jackson und Xenckel) untersucht worden; sie fanden darin ein 61 von den Eigenschaften eines Alkohols, das T u r m e r o l von der Formel Cl,H,,O oder CI4HB2O.
Zur Kenntnis des ar-Trumerons aus dem Curcuma-Öl
✍ Scribed by H. Rupe; A. Gassmann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1936
- Tongue
- German
- Weight
- 850 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Vor zwei Jahren wurden in einer gemeinschaftlichen Arbeit' j von Rupe, Czar, A . St. Pfazc und PI. Plnttner die alteren Untersuchungen des Einen von uns uber C u r c u m a -0 1 , uber die Konstitution und Synthese des C u r c u m o n s U S W . ~) wieder aufgenommen, n x h d e m es gelungen war (A. St. Pfau) festzustellen, dass das 61 der Hauptsache nach aus einem Gemisch eines a l i c y c l i s c h e n S e s q u i t e r p e n -K e t o n s C1,H,,O, cias als T u r mer o n bezeichnet wurde und eines a r o m a t i s c h e n K e t o n s C,,HzoO, dem a r -T u rm e r o n besteht. Das sehr veranderliche alicyclische Keton konnte bis jetzt in reinem Zustande nicht isoliert werden, es steht in naher Beziehung zum A t l a n t o n (dieses selbst ist in kleiner Menge im R o h d enthalten). Turmeron enthalt im Kern zwei Doppelbindungen. Was die moglichen Konstitutionsformeln betrifft, so sind diese in . der friiheren Abhandlung auf S. 379 zusammengestellt. Schon vor zwei Jahren war es gelungen, mittels 5-monatlichem Stehen durch Oxydation an der Luft und nach sehr sorgfaltigem Fraktionieren eine kleine Nenge des reinen ar-Turmerons zu erhalten. Es besass den Sdp. mm 164O, U D + 8O752O, [a],, = + 83,8O dZo = 0,9571. Wir haben uns nun bemiiht, eine bequemere Xethode zur Darstellung des reinen a r -T u r m e r o n s aus Curcuma-01 zu finden. Bur Oxydation des Oles (Dehydrierung des Ringes) wurden beniitzt : Palladiumkohle, Selen, Selendiovyd, Ferrichlorid und Sauers toff in Gegenwart von Ferrihydrouyd. Alle diese Methoden lieferten wohl wasserstoffarmere Gemische von hoherer Drehung, geniigten aber nicht zur Gewinnung e k e s moglichst reinen Produktes. Die besten Resultate erhielten wir vermittelst vorsichtiger Oxydation mit Chromsaure unter st'arker Kiihlung, dabei wurden Fraktionen erhalten von einer maximalen Drehnng von xD +-74,64O. Die weitere Reinigung konnte mit Erfolg iiber das D i n i t r o -p h e n y l h y d r a z o n geschehen, auf solche Weise erhielten wir schliesslich das r e i n e a r -T u r m e r o n von der spez. Drehung [. ID + 5 , 2 l 0 ; jetzt gelang es auch, ein Semicarbazon dieses Ketons zu erhalten, was friiher nicht moglich war. Das ar-Turmeron gibt mit Hydroxylamin zwei Ver-__ l) Helv. 17, 372 (1934).
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Diesc Fraktion war gegen Brom in Schwefelkohlenst,off ungesiittigt und gab in alkoholischer Losung mit Ferrichlorid einc Grunbraun-Farbung im Einklang mit den Formeln XVIII und XIS eines a,@ungesatt,igten Kctons. Ein krystallisiertes Semicarbazori konnte weder aus diesem Este,r, noch aus der clurch