Zur Kenntnis derWaldenschen Umkehrung, VIIIDie Umsetzung dercis- undtrans-isomeren 3- und 2-Methyl-cyclohexylamine mit salpetriger Säure
✍ Scribed by Hückel, Walter ;Thomas, Klaus-Dietrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 936 KB
- Volume
- 645
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Während die äquatorialen Amine, cis‐3‐ und trans‐2‐Methyl‐cyclohexylamin, der Regel von Mills, nach welcher bei der Desaminierung keine Konfigurationsänderung stattfinden soll, wenigstens qualitativ mit nur 10 bzw. 16% Umkehrung gut gehorchen, stimmt sie für die axialen Amine, trans‐3‐ und cis‐2‐Methylcyclohexylamin nicht, da die Konfiguration zu 70 bzw. 90% erhalten bleibt. Daneben entstehen, der Regel entsprechend, erhebliche Mengen ungesättigten Kohlenwasserstoffs, dessen Zusammensetzung analysiert wurde. Waldensche Umkehrung und Bildung von ungesättigtem Kohlenwasserstoff sind also nicht zwangsläufig miteinander verknüpft, was schon früher gelegentlich beobachtet worden war. Als anomale BegleitreaktionVII. Mitteilung: W. Hückel und G. Ude, Chem. Ber. 94, 1026 (1961).
Die Umsetzung der cis‐ und trans‐isomeren 3‐ und 2‐Methyl‐cyclohexylamine mit salpetriger Säure tritt beim cis‐2‐Methyl‐cyclohexylamin die Bildung tertiären Alkohols zu fast 50% in Erscheinung: in geringem Umfange werden anomale Reaktionen auch beim trans‐2‐ und beim trans‐3‐Methyl‐cyclohexylamin festgestellt.
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