Zur Kenntnis der Truxillsäuren und Truxone
✍ Scribed by Stoermer, R. ;Foerster, G.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1919
- Weight
- 916 KB
- Volume
- 52
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Bei der Gelegenheit sei nooh eine eemerkung zu der oben angefiihrten Arbeit K i i s t e r s gestattet. S. 597 der zweiten Abhandlung bespricht er seine Beobachtungen uber D i a c e t y l -m o n o c h l o rh y d r o c h i n o n und D i a c e t y 1 -m o n o b r o m-h y d r o c h i no n und sagt: .Krystallographisch Bind sie noch nicht untersucht, ihr Isomorphismus folgt aber unzweideutig aus der Lage der Schmelzpunkte ihrer Gemischea. Die Betrachtung des Diagramms aut Seite 583 scheint uns aber zu dem entgegengesetzten Schlusse zu flihren: es zeipt eine zwar kleine, aber deutliche Depression mit dern, dem Eutektikum entsprechenden Schnittpunkt. Allerdings zersetzten sich auch diese Gemische bei wiederholtem Schmelzen, so daB der Verfasser durch die Angaben des Thermometers nicht ganz befriedigt ist. 187. R Stoermer und Gc. Foerster: Bur Kenntnis der Tnulllsiluren tmd Truxone. [Yitteilung aus dem Chemischen Institut der Universitilt Rwstock.] (Eingegangen am 2,Mai 1919.) Die in Heft. 4 der diesjiihrigen rBerichtea erschienene Arbeit ion H. S t o b b e ' ) fiber S L i c h t r e a k t i o n e n d e r allo-u n d 180zimtsiiure.: notigt uns zur Veroffentlichung unserer schon vor liingerer Zeit begonnenen Arbeit uber die T r u x i l l s H u r e n und ihre Umwandlusgsprodukte, so unfertig sie auch noch ist, urn die gegenaeitigen Arbeitsgebiete abzugrenzen und UDS ungestortes Weiterarbeiten zu sichern. Auch wir baben die gleiche Beobachtung wie S t o b b e gemacht, da9 d o -Z i m t s i i u r e durch Sonnenlicht leicht in F -T r u x i l ls a u r e iibergeht, doch haben wir diese Reaktion nuc als Mittel zum Zweck bequemer Darstellung der genannten Siiure irn Sommer benutzt und gedenken uns mit dem Mechanismus der Reaktion nicht weiter zu belassen. Die durch Polymerisation von Zimtsiiure entstehenden Truxillsiiuren, von denen v i e r durch die Arbeiten L i e b e r m a n n s bekannt geworden sind, gliedern sicb in zwei grolje Gruppen, von denen die eine hiichstwahrscheinlich der Formel A, die andere sicher der For-me1 B entspricht: CGH5. CH-CH. COOH CeHs . CH-CH.CO01I B. HOOC . ca -CH . C ~H ~ G H ~. CH-CH.COOH -A. Zu der aruppe A gehort die sogenannte a-und 7 -T r u x i l l s i i u r e , Fur die letztere ist die Konstizu B die pund b-Truxillsiiure. 1) B. 52, 666 [1919]. 1) B. 86, 2908 [1902]. W. T. B. 46, 2525 [1913]. C h l o r -s u l f o n a t e werden nach einem Verfahren der B a d i s c h e n Anilinu n d Sodafabrik.durch Einwirkung von Chlorsulfonsgure auf Chloride erhalten (D. R.-P. Nr. 146690).
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Bei dem gleichen Versuch, nur unter Verwendung von 10 g y-Anhydrid und 6-7 g verwittertem Aluminiumchlorid in Benzol, wurde aber ofters eine ebenfalls soda-unlosliche Substanz erhalten, die aus absol. Alkohol in prachtigen Nadeln krystallisierte, bei 1.950 schmolz und in einer Ausbeute von nur 5 % a