Zur Kenntnis der Nitrierung des Naphthalins
✍ Scribed by Hans Eduard Fierz-David; Robert Sponagel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1943
- Tongue
- German
- Weight
- 938 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Nach freundlicher Mitteilung der Firma J . R. Geigy A.G. in Basel, der wir eine Probe des Farbstoffes zur Untersuchung schickten, eignet sich derselbe nicht fur schwarze, hingegen aber fur marineblaue Fkbungen. Die 2-proz. FLrbung gibt, wie schon erwahnt, ein Marineblau. I n der Walkechtheit und in den Effekten verhiilt es sich ungefahr gleich wie das Eriochromschwarz T supra; in der Pottingechtheit ist es dagegen schlechter. Die 6-proz. Farbung ist in der Walkechtheit gut, in der Pottingechtheit dagegen ungenugend.
3. K o n d e n s a t i o n m i t e i n e r z w e i t e n Molekel Anilin.
Es wurde der folgende Versuch unternommen : 1,2 g Anilinkondensationsprodukt werden in 6 g Anilin gebracht und auf 100O erwarmt. Bei dieser Temperatur wird ein Gemisch von 0,4 g Borsaure, 0,75 g Zinn(I1)-chlorid und 4,O g Kreide zugegeben, nach 5 Stunden bei 100-105° erneut 0,5 g Zinn(I1)-chlorid. Nach dieser Zeit ist das Ganze so dick geworden, dass es sich fast nicht mehr ruhren lasst; es wird deshalb nochmals 5 g Anilin zugesetzt. Nach weiteren 3 Stunden wird abgekuhlt und mit 25 em3 Alkohol versetzt. Der nach dem Filtrieren erhaltene Niederschlag wird mit Alkohol gewaschen und dann zweimal mit 100 em3 2-n. Salzsaure ausgekocht. Auch dieses Produkt lasst sich nach dem Trocknen nicht krystallisieren. 1 g davon wird deshalb in 300 em3 Chlorbenzol gelost und nach dem Filtrieren der heissen Losung und Einengen auf 100 em3 mit 50 em3 Petrolather (Sdp. 70-80O) versetzt. Der erhaltene Niederschlag wird im Hochvakuum bei 100° getrocknet.
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