Zur Kenntnis der Hexaalkylbenzole. 8. Mitteilung. Seitenkettenreaktionen des Hexa-(n-propyl)-benzols
✍ Scribed by H. Hopff; A. Gati
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1965
- Tongue
- German
- Weight
- 468 KB
- Volume
- 48
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Hexaathylbenzol laisst sich in siedendem Tetraclilorkohlenstoff unter Belichtung glatt zum Hexa-(a-bromathy1)-benzol bromieren [2]. Die Bromierung des Hexa-(n-propy1)-benzols (I) unter analogen Bedingungen verlief wesentlich langsamer. Nach Aufnahme von 6 Mol. Brom auf 1 Mol. Hexa-(n-propy1)-benzol (I) konnte nur ein dunkelbraunes Harz gef asst werden, dessen UV .-Spektrum den typischen Verlauf eines a-Benzylbromids zeigte [3]. Ein starkes Signal im NMR.-Spektrum des Produktes bei 6 = 2,6 pprn deutete jedoch auf die Anwesenheit von a-Methylenprotonen hin. Demnach hat sich das Halogen -im Gegensatz zum Hexaathylbenzolnicht nur ausschliesslich an die a-Stellung der Seitenkette angelagert. Da bei der photochemischcn Halogenierung von Monoalkylbenzolen mit zunehmender Intensitat des eingestrahlten Lichtes der Anteil der a-Substitutionsprodukte steigt [4], wurden bei weiteren Versuchen Lichtquellen von insgesamt 1500 W Leistung verwendet. So gelang es, neben dem beschriebenen Harz eine schneeweisse, in Petrolather schwer losliche kristalline Verbindung C,,H,,Br, (11) zu isolieren. Ihr UV.-Spektrum (Fig. 1) zeigt eine starke Analogie zum Spektrum von Hexa-(a-brom-athy1)-benzol [a]. Im 1R.-Spektrum (Fig. 2) ersche.int bei 3070 cm-l die beim Hexaisopropylbenzol [5], bei den Hexa-(a-halogenathy1)-benzolen [2] und beim Hexa-dichlormethyl-benzol[6] ebenfalls auftretende, dem sterisch stark gehinderten a-standigen, tertiaren Wasserstoffatom zuzuordnende Bande. Das Fehlen der Aromatenschwingung bei 1485 cm-1 ist bci den analogen Derivaten des Hexaathylbenzols ebenfalls schon beobachtet worden [2]. Das NMR.-Spektrum des Produktes erbringt den eindeutigen Beweis der sechsfachen a-Substitution. In diesem erscheinen im integralen Verhaltnis 3 : 2 : 1 bei 6 = 1,2 ppm das Triplett der Methylgruppen und bei 2,0 und 6,O ppm zwei unaufgeloste Multiplette, welche von den a-bzw. b-standigen, offensichtlich sterisch stark gehinderten und deshalb nicht aquivalenten Wasserstoffatomen herriihren. Das Kalottenmodell der Verbindung zeigt sehr dichte Packung, bei der die freie Drehbarkeit der Seitenketten aufgehoben ist. Der starken sterischen Hinderung ist wahrscheinlich auch die Tragheit der Bromierung sowie die unter Vergilbung erfolgende Bromwasserstoffabspaltung beim Stehen zuzuschreiben. Die Frage, ob es sich bei dem Korper um ein einziges Konformationsisomeres oder um ein Gemisch mehrerer handelt, kann anhand der Ergebnisse nicht entschieden werden. Die Dehalogenierung des Hexa-(a-brom-mpropy1)-benzols (11) mit Magnesium und Methanol fuhrte zu einem Kohlenwasserstoff Ca4H,, (111). In polaren Losungs-
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