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Zur Kenntnis der Farblacke hydroxylhaltiger Farbstoffe

✍ Scribed by Möhlau, Richard


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1913
Weight
679 KB
Volume
46
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Zur Eenntnis der Farblacke hydroxylhaltiger FarbstoPfe. (Mitbenrbeitet con J o h a n n e a h l a e tz e l l).) [Uitteilung aus dem Laboratorium fkr Farbenchemie und Firbereitechnik der Technisclien Hochschule Dresden.] (Eingegangcn am 1. Februar 1913.) A. W e r n e r hat bekanntlich?) gefunden, dalj die Fahigkeit organischer Verbindungen, nuf Beizeii zu riehen, von der Eigenschrtft derselben, sogen. n i n n e r e K o m p l e x s a l z e a ZII bilden, fibhaagt, deren .\IetaII:ttome gleichzeitig durch Haupt-und Nebenvalenzen gebunden werden. 11;r zeigte, daIl die Eigeiischnlten d e r inneren Knrnplexsnlze vollatandig rnit den wichtigsten Eigeiiscbnfteii der Farblacke ") (relativ grofie Bestandigkeit, Schweroder Unliislicb keit, verschiedene Farbe, entsprechend der verschiedenen Nntur der koordiiiativ verbundenen Gruppen), ubereinstimmeu, und erkliirte abeizenziehende Farbstoffe konstitutionell dadurch cbarakterisiert, da13 sich eine salzbildende und eine zur Erzeugung einer koordinativen Bindung rnit c h i Metallatom befahigte Griippe in snlcher Stellung befinden, dal3 ein iniieres Knniplexsalz entstehen kann.a: Die Erkenntnis d e r Bildung iiiuerer Metallkomplexrnlze bei d e r Entstehung voii Farblncken ist fur die theoretiscbe Aufkliirung der Beiz-I ) Beitrlge zur Kmntnis dei. Parblncke. l ) B. 41, 1070 [1909].

  1. P. B r u n o G u g g i a r i scliliigt (B. 4.5, 2142 [1912] Annierkung) vor, den Ausdrnck .Fnrblackea fiir die Verbindungen TOO Beia-Oxyden mit Beizen-Farbstoffcn fallen zu lassen, weil dieser Regriff in den lctzten Jabren fhr die heterogensten Dinge nngewendet worden sei. Ich habc gegen dieseo Yorschlag nichts einzuwcnden, wenn er speriell die Verbindungen von Beiz-Oxyden mit Beizen-Farbstoffen trifft. Der Farher und Zeugdrucker versteht tinter nFarblackenu ganx nnders zusammengesetzte und ziemlich schnrt umiissene Substanzen, nanilich solcbe dnrch Unlijfilicbkeit odcr SchwerlBslichkeit in Wasser, verdiinnten alkaliscben und sauren Fliissigkeiten, sowie hiinfig durch groSe Bestandigkeit gegen Licht, Lnft und andcre Einfliisse nuagezcichnete, salrartig zosammengesetzte, farbige Korper, die einerseits durch Vereinigung von Beizen-Farbstoffen mit Doppelbeiz-Oxyden (Sesquioxyden nnd Protoxyden), sowic (in einigen Fallen, wie Trirkischrot), mit Ox:-fettsiuren, andercrseits Ton basischen Farbstoflen mit gewissen gerbsauren (und oxyfettsauren) Metalloxyden, wie Antimonoxyd, Zinkoxyd, Zinnoxydul. Zinnoxyd, Eisenoxyd, Aluminiunioxyd enbtehen und, auf der Feser erzeugt, dieser fest snhaften und sie bleibend gefarbt erscheinen lassen. Disertation, Dresden 19 11.

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## Brand, Lohmann. 1487 Abbau von Dimethyl-naphthazarin. 3 g heteronuclear disubstituiertes Naphthazarin, dargestellt durch Kondensation von Toluhydrochinon mit Citraconsaure-anhydrid, ergaben bei analoger Behandlung mit Oz on und Aufarbeitung des Reaktionsproduktes eine in gelben Schuppen krystal