Temperatur nicht iiber 00 steigt. Nach beendigtem Zusatz lafit man die Temperatur auf + 100 steigen, wodurch ein vorher vorhandener Niederschlag in Losung geht. Hierauf wird bei oo langsam mit eisgekuhlter 5-proz. Essigsaure versetzt. Das sofort ausfallende Rohprodukt wird aus wenig Alkohol umkrysta
Zur Kenntnis der Cyanhydrin-Synthese
✍ Scribed by Hustedt, Hans-Heiner ;Pfeil, Emanuel
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 659 KB
- Volume
- 640
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Die Cyanhydrinsynthese verläuft im schwach sauren Medium proportional den Konzentrationen an Cyanid‐Ionen und Carbonylverbindung. Die Kationen der zugesetzten Base oder Neutralsalze haben keinen merklichen Einfluß auf die Reaktion. In stark polaren Lösungsmitteln ist die Umsetzungsgeschwindigkeit erhöht, Protonen sind zur Umsetzung notwendig. — Die durch Chinaalkaloide katalysierte, asymmetrische Cyanhydrinsynthese wird durch protonenaktive Lösungsmittel gehemmt. Optisch aktive Ammoniumhydroxyde vom Typus [R~1~R~2~R~3~R~4~N]^⊕^OH^⊖^ erzeugen keine optisch aktiven Reaktionsprodukte. — Es wird angenommen, daß sich in der ersten Stufe der Reaktion ein Komplex aus Carbonylverbindung und protonenaktivem Lösungsmittel bzw. dem Kation der zugesetzten Lauge bildet. Dieser reagiert mit CN^⊖^ bis zu einem Gleichgewicht. Durch Analgerung eines Protons wird dieses zur Seite des Cyanhydrins hin verschoben. — Die asymmetrische Reaktion unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der symmetrischen; in ihr wird lediglich durch Einbau eines asymmetrischen Kations ein optisch aktives Zwischenprodukt gebildet.
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## Abstract Die Analogie von En‐ und Dien‐Synthese wird vornehmlich unter stereochemischen Gesichtspunkten untersucht. Die Verwendung von Acrylsäure‐, Acetylendicarbonsäure‐ und Propiolsäureester als Acceptor sowie die von Allylalkohol als Donator wird beschrieben.
I n zwei sorgfaltigen Experimentalarbeiten hat sich 0. Simon2) mit der Cetrarsliure (aus der Flechte Cetraria islandica (L.) Ack.) befasst. Einen Einblick in die Konstitution gab ihm allein die reduktive Spaltung mit Zink und Alkali, wobei er neben Orcin und Methylorcin zwei nicht nliher aufgekllirt