𝔖 Bobbio Scriptorium
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Zur Kenntnis der Bestandteile ätherischer Öle. (Untersuchung des Ammoniak-gummi-Öles und synthetische Versuche zur Aufklärung seiner Bestandteile.)

✍ Scribed by Semmler, F. W. ;Jonas, K. G. ;Roenisch, P.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1917
Weight
655 KB
Volume
50
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Zur Kenntnis der Beetandteile iitherischer ale. (Untersuchung des Ammoniak-gummiales und synthetische Versuche zur Aufkliirung seiner Bestandteile.) (Eingciangen am 7 . November 191i.) I. T e i l . U n t e r s u c II ti n g CI e s A m m o n i a I<g u m m ii i I e s. Das durch Insektenstiche aus der milchsaftreicheu Doldenpflanze Lhlrema Ammoniacurn Don (Peucedanum Ammoniacum M. B a i l l o n ) und mehreren Ferula-Art.en ausflieljende und a n d e r Luft erha.rteride C: timmiharz liefert bei der Destillation etwa 0.3 o/o eines kraftig nnch dem Rohmaterial riechenden, lebhaft an Angelica erinnernden 6tes. Trotz wiederholter Un tersuchungen dieses Ammoninligumrniiiles fintlen aich in d e r Literatur lediglich Angaben uber seine schwache Rechtsdrrhung'), seine Dichte von 0.591 bei 15' und seinen Siedepunkt:'), d e r hauptsachlich bei 250-2900 Linter gewohnlichem Druck liegt, wghrend ein kleiner Anteil zwischen 155O und 170O ubergeht. S c h i mni e l R Go. beobachtetea bei einern von ihnen gewonnenen Destillat d e s A m m o n i ~k i ~m h a r z e s folgende Daten 4): dls = 0.5875, / I , ,,:, = 1.4725, aU,, = + 10 35'. D i e Beschaffung des Fur unsere Unteraucbungen dienenden A rnrnoniakgummioles verdanken wir d e r Lirberiswiirdigkeit d e r Firirra S c h i m m e l LC Co. in L e i p i g , der wir auch an dieser Stelle unseren D a n k aussprechen. Das Ol besalj folgende physikalische Eigenscbafteii : dlo= O.SS55, nllzl = 1.47233, nD," = + 10 43'. D i e Elementarannlyse mit 81.2 O l O C und 12.1 O/O H IieW schon d e n SchluW ziehen, dalj e s sich in der Hauptsache urn sauerstoffhaltige Korper handelte, die dem hohen Wasserstoffgehalt und d e r niedrigen Dichte des Oles nach zn den hydrierten Abkiimrnlingen d e r Terpen-und Sesquiterpenreihe zu gehiiren schienen. Eine zur Tren-') Dr. phil. Paul I t o e h i s c h fie1 im Westen fiirs Vaterland. Sowohl die Wissenschaft wie wir. denen er ein wertvollcr und zuverllsiger Mitarbeiter war, verlieren in ihm einen zu den bcsten Hoffnungen berechtigenden Cheuniker. -Eingehenderes iiber diese Abhandlung vergl. P. R o e n i s c h , Disscrtation Breslau 1916: ,Untersuchung des Ammoniakgummi6lsu.


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