Zur Kenntnis der Bestandteile ätherischer Öle (Mitteilung über die Sesquiterpen-Fraktion von Java-Citronellöl)
✍ Scribed by Semmler, F. W. ;Spornitz, K. E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1913
- Weight
- 223 KB
- Volume
- 46
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
braunen hlasse. Da die Reinigung des PrPparates unerwartete Schwierigkeiten hot, xurde es direkt methyliert. 2.4 g des verseiften Nitrils xerden in weniq heiWem Methylalkohol aufgelBst umd unter liraftigem Schiitteln in kleinen Portionen mit 12 g Dimethylsulfat und einer koozentrierten w HBrigen Lzisung von t i g Atzkali versetzt; die Operation wird rnit denselben Mengen Dimetbylsulfat und Atzkali wiederholt. Urn den entstandenen Methylester zu verseifen, fagt Inan hierauf 3 g festes Atzkali z u und erhitzt eine Stunde unter RhckfluBkiihlung zum Sieden. Nach dem Anaauern mit Salzsiiure extrahiert man mit Ather. bei dessen Verdunsteu die methylierte Saure in farblosen , glanzenden Schuppen zuruckbleibt. Sie krystallisiert aus Ligroin in weil3en Niidelchen, die unter vorhergehendem Erweichen bei 82-83O schmelzen. 0.1506 g Sbst.: 0.3367 g COs, 0.0836 g HsO. CloH120,. Ber. C 61.22, H 6.12. Gef. ID 60.97, n 6.17. Die Untersuchung des 2.3-Dioxy-acetophenons uud der 2.3-Dioxyphenyl-essigsHure wird fortgesetzt. Hrn. Prof. Dr. J. T a r n b o r danken wir fiir seine wertvollen Ratschlage bei Ausfuhrung dieser Arbeit verbindlichst. B e r n , Chemisches Institut der Universitat. SU. F. W. Semmler und K. B. Spornitz: Zur Kenntnie der Beatandteile &therhoher ole (Mitteilung uber die Sesquiterpen-Fraktion von Java-Citronelltil). (Eingegangen am S. Dezember 1913.) Im Jahre 1899 war das Java-Citronello1 von der Firma S c h i rn m e 1 & Co.') einer eingehenden, qualitatiren und quantitativen Analyst. unterzogen und qualitativ neu nachgewiesen worden : I-Limonen, Spuren von Linalool, M e t h y I-e u g e n 01, ein lei c h t e s S e s q u i t e r 1) e II und pin r e c h t s d r e h e n d e s s c h w e r e s S e s q u i t e r p e n . Das leichte Sesquiterpen war von Methyl-eugenol durch haufiges Waschen mit 60und 70-prozentigem Alkohol getrennt worden. A h wir ein gleiches Verfahren anwandten auT eine Sesquiterpen-Fraktiou, d i e uns die Firma S c h i m m e l cQ: Co. in liebenswurdigster Weise ziir Verfugung stellte, kamen wir zu einern Produkt mit folgenden Dateii : Sdpls. = 153-156O, d20 = 0.8659, nD = 1.50386 und der Analyse: 1) Ber. von S r h i m m e l CC Co., Oktober 1899. I ) Vergl. fiber die Verfalschungen von Java-Citronellbl durcb Petroleum Ber. von Schimmel & Co., Oktober 1913, S. 41.
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I3 i s h e r i g e U n t e r s LI c h 11 II g e n ti b e r d a s C e d r e n I). Jlit den1 Namen )>Cedren<< bezeichnet man ein Sesqoiterpen, das verschiedenen Ursprungs sein kann. I m wesentlichen haben wir das in der Natur vorkonimende matiirliche Cedrencc zii unterscheiden voa dem >>kcinstlichen C
I m ganzen wurden 90 g SHure oxydiert. Wenn die Ausbeute an Cyclopropanderivat auch gering war, was bei der energischen Oxydation nicht zu verwundern ist, so beweist doch sein Auftreten das Vorliegen eines Dreiringes im Kondensationsprodukt und, da die zu- nachst erhaltene Saure sich von der Malonsi