Zur Hemmung der Muskelkontraktion durch Urea
✍ Scribed by Monika Röttcher; R. W. Straub
- Book ID
- 104740446
- Publisher
- Springer
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 438 KB
- Volume
- 277
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
haben gezeigt, daß Urea an glycerinextrahierten Muskelfasern die Kontraktion auf Adenosintriphosphat (ATP)-Zusatz und die Aktivität der Actomyosin-ATPase hemmt und die Weiehmacherwirkung von ATP verst/~rkt, also in die Gruppe der Stoffe gehört, die nunmehr als Interaktions-Inhibitoren bezeichnet werden (BA~Ä~¥ u. B~a~~-1960; BgRA~Y u. J~IsL~ 1960). Diese Stoffe sind dadurch bedeutsam, daß sie in spezifischer und reversibler Weise die dissozfierende Wirkung von ATP auf die Kohäsionskräfte zwischen Actin und L-Myosin verstärken und so neue Möglichkeiten zur Analyse der Muskelkontraktion eröffnen (siehe z.B. I~~~GG u. H. H. W]~B]~R 1963). Während viele der Interaktions-Inhibitoren großmolekulare Stoffe sind, die kaum in lebende Zellen diffundieren, ist Urca eine Substanz, die leicht in Zellen eindringt und so auch im inta]~ten Muskel Interaktions-Inhibition erzeugen könnte. Die an isolierten Proteinen wirksame Konzentration ist allerdings hoch, erst Konzentrationen in der Größe von 1 mol verursachen eine nahezu vollständige Hemmung. Nach Beobachtung von BÄnA~~Y u. Mitarb. tritt kurz nach Zusatz von 1 mol Urea zur Badelösung in isolierten Froschmuskeln vollständige Kontraktionshemmung ein, welche nach ihrer Ansicht auf der interaktionshemmenden Wirkung von Urea beruhen soll. Der naheliegende Verdacht, daß die Hemmung durch die kontraktionshemmende Wirkung hypertoniseher Lösungen (HoDGK1-N u.
📜 SIMILAR VOLUMES