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Zur Geometrie und Technik der subkapitalen Keilosteotomie bei Epiphyseolysis capitis femoris

✍ Scribed by K. J. Münzenberg


Publisher
Springer
Year
1971
Tongue
English
Weight
802 KB
Volume
71
Category
Article
ISSN
1434-3916

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Eingegangen am 9. Juni 1971 Summary. Theoretical it is possible to perform wedge osteotomy by three manners: 1. The bone wedge can be taken out of the whole breadth of the neck of the femur by ostetomy with sides, which are equal in size; the angle of the plane of one osteotomy to the vertical of the neck of the femur is here one half of the angle of tilting. 2. The lateral plane of osteotomy is vertical to the neck of the femur, and the medial forms an angle to this, which is identical with the angle of tilting. 3. The bone wedge is taken out only of a part of the femoral neck.

Here the medial plane of osteotomy is identical with the plane of the lateral osteotomy. This is possible only, if the base of the wedge is a function of the product of the breadth of the femoral neck with the sinus of the angle of tilting. By this kind of operation no shortening of the femoral neck results (up to an angle of tilting of 60°), provided that the callus between the capital femoral epiphysis and the femoral neck is not removed.

Zusammenlassung. Theoretisch ist die subkapitale Keilosteotomie auf drei Arten m6glich: Einmal kann der Knochenkeil aus der ganzen Breite des Schenkelhalses dutch gleichschenklige Osteotomiefl~chen entnommen werden, wobei diese einen Winkel mit der Senkrechten zur Schenkelhalsachse bilden, der der H~lfte des Abkippwinkels entspricht; dann durch Keilentnahme mit der lateralen Fl~che senkrecht znm Schenkelhals und der medialen im Abkippwinkel dazu; drittens, indem der Knochenkeil nut aus einem Teil des Schenkelhalses entfernt wird, wobei die mediale Osteotomiefl~che so welt wie mSglich fl~chengleieh der lateralen sein soll. Das ist nut m6glich, wenn die Keilbasis eine Funktion des Produktes der Schenkelhalsbreite und des Sinus des Abkippwinkels wird. Bei dieser Art Operation ist kaum eine Verkfirzung des Schenkelhalses bis zu einem Abkippwinkel yon 60 ° zu erwarten, vorausgesetzt allerdings, dab die sich gebildete Callusmasse zwischen Kopf und Schenkelhals belassen wird.

Bereits 1899 ~rgumentierte Alsberg gegen die yon Kraske 1896 angegebene subkapitale Keilosteotomie zur Korrektur der Epiphyseolysis capitis femoris, sie sei zu schwierig und zu gef~hrlich; zu schwierig, weft auch das Haftgelenk erSffnet werden mul3 und der Zugang einen nur mangelh~ften anatomischen ~berblick biete; zu gef~hrlich, weft die nicht immer zufriedenstellenden Result~te in keinem Verh/~ltnis zur 8chwere des Eingriffs stfinden. Es sind das die Argumente, die noch heute, auch yon erfahrenen Operateuren, gegen die Methode angefahrt werden und Veranlassung w~ren, nach anderen Wegen der operativen Korrektur zu suchen. Selbst Wiberg, der aber gate eigene Erfahrungen berichtete, h~lt die Keflosteotomie far so kompliziert, d~$ er sie nur yon erfahrenen Spezialisten, am liebsten sogar in Spezi~lzentren, durchgefahrt sehen m6chte.

Die h/~ufigste und zugleich schwerste postoperative Komplikation ist die Haftkopfnekrose. Die prozentualen Angaben schwanken ie nach Autor in einem relativ groften Bereich. Howorth, der 400 F/~lle yon 25 Antoren abersieht, rechnet mit einem Hundertsatz yon durchschnittlich 25--30, und Imh~user gibt bei 622 Fallen la lb Abb. 1 a u. b. Osteotomie mit gleichschenkligen Osteotomiefliichen. ~ Keilbasis; d Durchmesser des Schenkelhalses; p Abkippwinkel. c ~ 2d. tang p/~


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