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Zur Frage eines Einflusses des „Hydrophil-lipophilen Gleichgewichtes (HLB-Wert)” von Tensiden auf Abgabe und Wirkung antibakterieller Stoffe. 16. Mitt. über den Einfluß von Hilfsstoffen bei der Herstellung von Arzneizubereitungen

✍ Scribed by Doz. Dr. K. Thoma


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1967
Tongue
English
Weight
472 KB
Volume
300
Category
Article
ISSN
0365-6233

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✦ Synopsis


Zur Frage eines Eiaflusses des ,,HydroPhil-lipophilen Gleichgewichtes (HLB -Wert)" von Tensiden auf Abgabe und Pi-irkung antib akterieller S toffe 16. Mitt. uber den Einfful? von Hilfsstoffen bei der Herstellung von Arzneizubereitungcn Aus dem Institut fur Pharmazie und Lcbensmittelchemie der Univer8itiit &lunchen (Eingegangen am 4 . Xai 19G6) Zwischen den unterschiedlichen smphiphilen Eigenschaftcn von Iiomologen nichtionogenen Tensiden verschiedwer Verbindungsklassen (ausgedriickt durch HLB-Werte 10,6-17,9) und ihreni EinfluR auf die Wirksamkeit von /3-Phcnoxyathyl-climethyl-dodecylammoniumbromid, 1-Hexadecylpyridiniumchlorid, Dinatrium-2,7-dibrom-4-hydroxym~rcurifluorescein und Natriumlithylmercurithiosalicylat bestehen keine signifikanten Beziehungen. Die Reeinflussungemoglichkeit der antibakteriellen Eigenschaften ist in erster Link von der Strulrtur der Wirkstoffe abhangig. Grenzfliichenaktive Hilfsstoffe aus den verschiedenen Eorperklassen nichtionogener Tenside vermogen in sehr unterschiedlicher Weise die Pharmakodynamik und die Stabilitat von Wirkstoffen zu beeinflussen. Der Wunsch, iiber Einzelbefunde hinaus Ursachen und GesetzmaBigkeiten zu erkennen, hat dazu beigetragen, das fiir die Technologie yon EmuIsionen und tensidhaltigen Zubereitungen aufschlul3reiche HLB-System nach W. C. &$in in solche Untersuchungen ein~ubeziehenl-~). Die in der vorliegenden Arbeit durchgefuhrten Untersuchungen uber Auswirkungen der unterschiedlichen amphiphilen Eigenschaften nichtionogener Tenside nuf antiseptische Emulgatorkomplexsalben, antiseptische Losungen und Konservierungsmittel ergaben folgende Befunde : 1. EinfIuB nichtionogener Ester u n d A t h e r v o n Polyathylenglykolen auf antiseptische Arzneizubereitungen Die Beurteilung von Auswirkungen in antiseptischen Arzneizubereitungen wie Salben, Emulsionen, Suspensionen, wirdgegeniiber dem Verhalten von TvaBrigen Lasungendurch komplexe Einflusse der Arzneiform erschwert. Die Untersuchung der Antiseptika 0-Phenoxyathyl-dimethyl-dodecylammoniumbromid und Dinatrium-2,7-dibrom-4-hydr0xymercurifluorescein in Emulgatorkomplexsalben I l)