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Zur Frage des adäquaten Reizes für Thermoreceptoren

✍ Scribed by Rudolph Weigmann; G. Hedde


Publisher
Springer
Year
1951
Tongue
English
Weight
658 KB
Volume
254
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


EingNangen am 12. Sep~mber 1951.)

]~rin~. man auf die MundscMeimhaut l~fenthol, so hat man er-fahrungsgem~iB eine Kiihlempfindung. Dieses GefiihI wird besonders deutlich, wenn man Luft einsaugt. Das besagt aber, daI.~ dureh das Menthol die Receptoren ffir Kaltempfindung nicht einfach gereizt werden, sondern ihre Empfindlichkeit gegen einen Kaltreiz --e t w a des relativ kiihlen Luftstromes --gesteigert wird (I-I]~v~n~, 1923). Die Frage, ob das Menthol spezifiseh auf die Kaltreceptoren wirkt, ist bereits yon GOLDSCH~Dn~ (1898) untersucht worden. Er stetlte fest, da[~ sowohl die Kalt-als auch die VY'armreceptoren erregbarer werden. Dal~ man aber auf der l~[undschleimhaut Enter l~Ientho]einwirkung nur eine Kaltempfmdung hat, schreibt man dem Uberwiegen der Zahl der Kaltreceptoren an dieser Stelle zu, w~hrend an anderen KSr:perstelien, an denen relativ m e h r Warmreceptoren vorhanden sind, dureh Menthol eine Warmempfindung ausgelSst wird. Ob neben dieser M5glichkeit aber doch noch eine versehieden gro$e Empfindlichkeit gegentiber dem Menthol bei den beiden Receptorenarten eine l%011e spielt, wurde yon uns untersueht (TA~AGA, 1949, W~IG~A~Z~, 1950). Die J~nderung der Empfiridlichkeit eines Receptors zeigt sich in einer Ver~nderung der Reizsehwelle. Wir analysierten daher die Wirkung des Menthols und ~ueh anderer c~mpherartiger Stoffe (LAAs, 1951, Thymol, Campher) dureh Reizschwellenbestimmungen mit mSglichst kleinfiKchigen Kaltbzw. XYarn~eizen an der Haut des Handriickens (urn d~durch die l%eaktion yon einem oder doch nur ganz wenigen Receptoren zu bekommen, siehe unten). Eine Voraussetzung ffir eine derartige Untersuchung ist aber, da$ die Reizschwelle soleher Receptoren, die nicht mit Medikamenten behandelt wurden, fiber l~ngere Zeit konstant bleibt. Ist das nieht der Fall, dffnn kSnnen solche spontane ~nderungen der Reizschwelle eine erregende oder ]~ihmende Wirkung eines auf den Receptor * Eine ausfiihrliche Mitteilung der Befunde finder sieh in der Dissertation yon G. t{EEDE: Analyse der Beei~rflussung tier Hautsinnesorgane dnrch Antihistaminik~ und Loka]~n~sthetika, GSttingen, 1951.


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