Zur Frage der Bedeutung der Bakterien bei der Dermatitis eccematosa
β Scribed by Chr. Eberhartinger; E. Landes
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1960
- Tongue
- English
- Weight
- 787 KB
- Volume
- 212
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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β¦ Synopsis
Seit Ultra vor Jahrzehnten seine Theorie des parasit/~ren Ekzems aufgestellt hat, hubert sieh, besonders in tier letzten Zeit, wieder zahlreiche Publik~tionen mit dora Problem, welehe l~olle wohl Bakterien bei der Entstehung eines ,,prim/~ren Ekzems" bzw. bei sekund/~ren Streu-ph~nomenen spielen k6nnten, befM3t s4. Vor Mlem RAJKA, ROBEaT, MI~SOI~R, STOI~CK, MEYER-I~oH~r RSCKL, KoRossY u. a. gebiihr ~ das Verdienst, durch ausgedehnte Experimente versucht zu haben, diese Fragen zu kl/~renl~ 2s,~9,~. Sie betonen --und viele ~ndere konnten diese Meinung dann best~tigen --besonders den im Vergleieh zur gesunden Haut qualitativ im wesentliehea gleiehen, quantitativ jedoeh im Sinne einer Erh6hung wesentlich vers Keimbefall der ,ekze-mat6s" ver~nderten Haut. Als Keime kommen dabei praktiseh nut die ubiquittLr vorhandenen gelben Staphylokokken in Frage. Dutch zahlreiehe, verschieden modifizierte Hautteste mit Bakterien und deren Anteilen oder mit du~ eh b~kterielle Einwirkung ver/~ndertem Hautgewebe wird es ferner wahrseheinlich gemacht , dub nicht so sehr die Bakterien selbst als vielmehr ihre Stoffweehselprodukte oder das dutch diese ver-~nderte Integument als Antigen wirkt. Besondere Bedeutung gewinnt diese Frage bei den so h~ufig auftretenden Streureaktionen im Verlaufe eiuer Dermatitis eezematosa, da aueh bier sieherlieh die bakterielle Besiedelung des Prim~rherdes eine bedeutende Rolle spielen kSnnte. Gerade solehe Ph~Lnomene werden auf eine Allergie gegen kSrpereigene Proteine zurtickgeftihrt, welehe wahrseheinlieh erst unter dem EinfluB der -vielleieht nur sekund~ren --Keimbesiedelung des Prim~rherdes entstehen. Allerdings konnten bis jetzt alle diese Untelsuehungen, die sieh vornehmlieh der Hautteste bedienten, nieht definitiv sehliissige Beweise ftir den Antigeneharakter der Staphylokokken, ihrer Stoffweehselprodukte oder des (lurch ihre Einwirkung ver/inderten Hautgewebes bringen, da die zahlreichen positiven Resultate bei Gesunden die Beurteilung ersehweren. Dies ist wohl aueh der Grund ftir manehe reeht Arch. klin. exp. Derm., Bd, 212 2 * Die Ausfiihrmng der Antistaphylolysinbestimmung erfolgte an der I. Medizinisehen Universit/~tsklinik der Stadt Frankfurt am Main (Direktor: Prof. Dr. reed. F. HOFF). tterrn Priv.-Doz. Dr. reed. P. C~aisr, Oberarzt der Klinik, sind wh" fiir wertvo]le Ratschl/~ge, Frl. 1~. BiY~G~R far Mithilfe bei der Durehfiit~rung sehr zu Dunk verpfliehtet. 2* Cn~. EBE~HARTI~GER und E. LA~])]~s : t0 i4 57 55 41 i8 52 44 42 Diagnose Kont~ktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Kontakt-6 dermatitis Kontakt-1 dermatitis Kontakt-2 dermatitis Kontaktdermatitis Kontaktdermatitis Krankheitsdauer 2 Wo.
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