der Feder berufencr Yraktiker interessante I k t a i l s aus den verschiedensten Fabrikationszweigen in seine Zeitschrift gelangen lassen. A\uch Handelsberichte und Patcntangeleg-enheitcn wurden nicht vernachlassigt. Leider hat eine schwere Fkkrankung des Herrn Dr. Henpiques es verhindert, class rl
Zur Fettgewinnung aus Abwässern
✍ Scribed by Dr. Bechhold; Dr. Voss
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1908
- Tongue
- English
- Weight
- 474 KB
- Volume
- 21
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
1315
von Alkohol zum gedachten Zweck wieder zunehmen zu wollen. die steigenden Preise fiir holzessigsauren Kalk lassen es nach A. S t e i n m e t z 99) aussichtsreich erscheinen, kiinftig den Garungsessig in gr6Berem MaBstabe zur Gewinnung von Acetaten zu verwenden. Die Weiterverarbeitung dieser Garungsacetate wird wesentlich durch das Fehlen empyreumatischer Verunreinigungen erleichtert.
Vorschliige fur n e u e D e n a t u r i e r u n g sm i t t e 1 zur Spiritusdenaturierung fehlen auch dieses Jahr nicht, so wollen P. L j u b i m o w und I ? . E n g e 1 100) ein-solches aus den Ruckstinden gewinnen, die bei der Leuchtgasgewinnung aus Holz iibrig bleiben. Verwendung sollen die zwischen 38 und 90" siedenden Anteile aus dem Gaswaschwasser und die zwischen 68 und 185" siedenden Fraktionen aus den teerigen Riickstanden aus den Gasleitungen finden.
Zur N u t z b a r m a c h u n g d e s S t i c ks t o f f s a u s B r e n n e r e i s c h l e m p e n schlagt J. E f f r o n t lo1) voi, Getreideschlcmpen nach Zusatz von Natriumbisulfat im iiberhitzten Luftstrom bei 180-200' zu trocknen, dabei gehen 5004 des Gesamtstickstoffs als Ammoniak in das Destillat. Der Trockenriickstand wird dann bei 700" im Dampf-Luftstrom weiter destilliert. Rubenhzw. Melasseschlempen erhalten zweckmaBig Kolophoniumzusatz. Nach A. E. V i n s o n l O * ) wird H o n i ge s s i g erhalten, ohne daB, wie es bei der ublichen Herstellangsweise der Fall ist, groBere Mengen Zucker unveriindert bleiben, wenn man den mit Wasser verd. Honig nach Zusatz von Chlorammonium und Kaliumphosphat zunachst durch Hefezusatz einer alkoholischen Garung unterwirft und dann die Essiggarung einleitet. F. D. R a tc 1 i f f 103) veroffentlicht eine Zusammenstellung von A n a l y s e n e n g 1 i s c h e r W e i n e s s i g e . Der ablehnende Standpunkt R o t h e n b a c h slo4), den Glyceringehalt des Weinessigs zum Kriterium seiner Reinheit zu machen, wird von H. L ii hr i g 105) geteilt; einmal konnen Glycerinverluste wahrend der Garung eintreten und weiter sind die Fehlergrenzen bei der Bestimmung vie1 zu grolle. Zum e m p y r e u m a t i s c h e r S t o f f e i m E s s i g eignet sich nach M. M a 1 ac a r n e 106) am besten die Permanganatprobe. Schon sehr .geringer GehaIt an Empyreuma erhoht den Permanganatverbrauch sehr betrachtlich, der bei Alkoholessig bis zur bleibenden Rotfarbung hochstens 2 ccm einer 10/ooig. Lijsung fur 100 ccm Essig betragen 9011. N a c h w e i s 99) Chem.-Zta 31. 974. lob) D. R. P.-183 139. 101) Bll. de ~'ASSOC. des Chim. de Succ. e t Dist. 24, 1544. 1 0 2 ) Essig-Ind. 11, 216. 103) Analyst 32, 85. 104) Diese Z. 20, 877. 105) Pharm. Centralh. 48, 863. 106) Giorn. Farm. Chim. 56, 49.
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