## Abstract **Disposal of Radioactive Wastes**. In this paper the problems and the status of the disposal of radioactive wastes in geologic formations are discussed, particular attention being paid to the suitability of salt formations. Furthermore, experiments on the disposal of radioactive wastes
Zur Endlagerung radioaktiver Abfälle
✍ Scribed by E. Merz
- Publisher
- Springer
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 272 KB
- Volume
- 66
- Category
- Article
- ISSN
- 0028-1042
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✦ Synopsis
Die M~llbeseitigung ist zu einem Problem der expandierenden Industriegesellschaft geworden; St6rungen des 6kologischen Gleichgewichtes schrecken die Menschheit auf. Der Komplex ,,Radioaktive Abf/ille aus der Kerntechnik" wird mit besonderer Verdrossenheit betrachtet und als Hemmschuh technischen Fortschritts klassifiziert. Die Gefahren unkontrolliert freigesetzter RadioaktivitM kennen Forschung und Industrie seit Dezennien. Ffir die friedliche Nutzung der Kernenergie wurde deshalb yon Anfang an eine sorgf/iltige Entsorgung geplant und ffir die Endbeseitigung radioaktiver Abf/ille ein Sicherheitskonzept entwickelt, dessen Standard welt fiber dem anderer Industriezweige liegt. Theoretisch w/ire es m6glich, die an sich volumen-bzw. gewichtsm/iBig vergleichsweise geringen Mengen hochradioaktiven Miills durch Raketen ins Weltall zu bef6rdern. Das Risiko von Fehlschfissen und z:Z. noch prohibitiv hohe Kosten zwingen jedoch dazu, mit dem Abfall auf der Erde zurechtzukommen. Als eine L6sung, die sicherheitstechnisch und wirtschaftlich machbar ist, bietet sich das sorgf/iltige Vergraben der radioaktiven Abffille in geeigneten Formationen des tiefen geologischen Untergrunds an. Dem Thema Underground Disposal of Radioactive Wastes war ein Symposium der Internationalen Atomenergie Organisation, IAEO-Wien, gewidmet, das vom 2. bis 6. Juli 1979 in Helsinki/Finnland stattfand. An der Veranstaltung nahmen mehr als 400 Wissenschaftler aus 35 L/indern teil. Wie ist die Situation zu beurteilen? W/ihrend noch bis vor einigen Jahren Steinsalzdiapire unangefochten als die erste Wahl geologischer Endlagerformatiohen galten, scheint dies heute nicht mehr vorbehaltlos der Fall zu sein. In der Mehrzahl konzentrieren sich heute die Untersuchungen auf LagerstMten im magmatischen Urgestein, vorzugsweise in Graniten und Basalten, oder in wasserundurchl/issigen Sedimenten (wie Schiefer, Ton und Anhydrit). Bei den sachlichen Begrt~ndungen mangelte es allerdings an Oberzeugungskraft: In den meisten F/illen fuBt die Rechtfertigung auf der Nichtverffigbarkeit brauchbarer Steinsalzablagerungen in den
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