Zur Eignung des Hettinger-Testes f�r die erkennung der disposition zu � berlastungsseh�den
✍ Scribed by Schr�ter, G.
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1967
- Weight
- 375 KB
- Volume
- 23
- Category
- Article
- ISSN
- 0367-9977
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✦ Synopsis
Eingegangen am 28. Mai 1966 Seit Jahren schon haben wir uns bemtiht, eine Untersuehungsmethode zu linden, die uns Mensehen erkennen liiBt, die zu Uberlastungssch/iden neigen. Wenn es gel~nge, einen Test zu entwiekeln, der die Neigung zum Uberlastungssehaden sicher oder wahrseheinlich erkennen 1/igt, ehe dieser eingetreten ist, so hgtte ein solcher Test grSBte Bedeutung f/Jr die Auswahl der Bewerber ffir eine ganze Reihe yon Berufen mit einseitiger monotoner Belastung der Extremitiiten.
Immer wieder wird uns yon Betrieben und Institutionen die Frage gestellt, ob dieser oder jener ffir einen bestimmten Beruf k6rperlieh geeignet ist. Bisher gibt es keine zuverlgssige Methode, um z.B. die Eignung zur Stenotypistin sicher zu erkennen oder ausznsehlieBen ; denn neben dem KSrperbau spielen auch willensm/igige und psyehisehe Komponenten eine groBe Rolle f/Jr Leistungsf/ihigkeit nnd Leistungsdauer.
I-IETT~GSg hat in mehreren Ver6ffentlichungen auf einen yon ihm ausgearbeiteten Test hingewiesen, der die ,,Neignng" zum Uberlastungsschaden sieher erkennen lassen soll, Bei den Testpersonen ist I-IETTINGER davon ausgegangen, ob Besehwerden vorhanden waren oder nieht. Der Begriff ,,Besehwerden" ist als Schmerzen im Bereiehe der Unterarme, Gef/ihllosigkeit der Finger, Ameisenlaufen etc. definiert. HETTI~GEa maeht keine Angaben dariiber, ob die Testpersonen untersueht worden sind und ob die ,,Beschwerden" dureh klinisch feststellbare Befunde erkl/~rt werden konnten.
H~TTINGE~ fand bei den Testpersonen (Bergleuten) einer Untersuehungsreihe, die kliniseh und rSntgenologisch keinen Anhalt fiir eine Erkrankung boten, einen Index yon 0,8-4-0,1, bei denen mit einwandfreier Sch£digung einen Index yon 4,9 =~0,5.
Der bei den Bergleuten erarbeitete Hauttemperatnrtest wurde in einer zweiten Untersuehungsreihe an Stenotypistinen angewandt, diese wurden in drei Gruppen