Between 1971 and 1976 clinical and chemical examinations of 165 joint fluids in 149 patients were made. The comparison of clinical findings and results of laboratory tests lead us to distinguish between inflammatory and non-inflammatory joint fluids. The reported tests are simple and results can be
Zur Differentialdiagnose von Geschwulstkrankheiten
✍ Scribed by H.-J. Maurer; A. Schreiber
- Book ID
- 104765362
- Publisher
- Springer
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 279 KB
- Volume
- 51
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
ArteriovenSse Anastomosen und IIypervascularisation in den angiographischen Bildern yon Tumoren wurden bis vor wenigen Jahren als eindeutige Kriterien yon Mahgnit~t angesehen. Differentialdiagnostische Gesichtspunkte gegenfiber entziindlichen VerKnderungen (Osteomyelitis, Periostitis, Arthritis usw.) fanden im tIinblick auf die Angiographie wenig Beachtung. Erst in der letzten Zeit sind Mitteilungen erschienen, die sich mit den angiographisch dargestellten Gef/il3verh/£1tnissen bei entzfindlichen Prozessen befassen. So haben z. B. LAC~RGaE~ und Mitarbeiter 3 die GefaSver/~nderungen bei chronischen entziindlichen Ver/~nderungen dargestellt und gezeigt, dal3 die Vascularisationsst6rungen und vor allem auch die Neubildung yon Gef~$en mit arteriovenSsen Verbindungen nicht mehr als eindeutiges Kriterium der Malignit~t gelten kSnnen, wie dies bisher der Fall war 1, s-12, 14. Zusammenfassende Darstellungen finden sich bei LI~CDBO~ 3 und WELLAUE~ 15.
In Kenntnis dieser neueren Gesichtspunkte einerseits, anderseits wiederum durch die Anamnese (Trauma) und den Palpationsbefund (kr/iftige Pulsation des Tumors) kam es zu einer Fehldiagnose, die wir im Zusammenhang unserer frtiheren Mitteilungen zur Differentialdiagnose yon Geschwulstkrankheiten 4-v kurz darstellen wollen.
H.E. Protokoll Nr. 146/349. FA: Keine Besonderheiten, keine Tumorkrankheiten in der Familie. EA: 15j/~hriger Jiingling in gutem Allgemeinzustand, keine vorbestehenden Leiden. JE: Mdirz 1958 heftiger Schlag dnreh einen Eishoekeypuck gegen das rechte Schienbein, in der Folge starke Schmerzen und grol]er Bluterguf3. Keine Riiekbildung des Blutergusses und der Schmerzen trotz ~rztlieher Behandlung wghrend der ngehsten beiden Monate. Mai 1958 erste RSntgenuntersuchung (Abb. 1) auswitrts, auf Grund derer der Verdacht auf Sarkom ge/~u~ert wurde. Die Kontrollau/nahme (Juni 1959) zeigte keine Ver/~nderungen gegenfiber der 1. Aufnahme; in Verbindung mit Vorgeschiehte und klinischem Befund wurde jetzt jedoch an Ver~nderungen gedacht, die auf Grund eines posttraumatisehen ttamatoms mit reaktiven Xnochenver/tnderungen entstanden wgren; hiergegen sprach auch die angedeutete Spiculabildung nicht, d~ Spiculae z. B. auch nach subperiostalen Blutungen (s. b. 17) beobaehtet werden. Einweisung des Patienten zur Abklgrung. Klinischer Be/und: Flacher, stark pulsierender Tumor auf der Tibiaaul3enkante rechts ;das vorangegangene Trauma
📜 SIMILAR VOLUMES