Eine Methode zur Bestimmung der spezifischen Positroneneinfangraten fiir Versetzungen und Leerstellen in plastisch deformierten Mz-Metallen Die Untersuchung von Kristallbaufehlern mit Hilfe der Positronenannihilation hat in den letzten Jahren immer mehr an Interesse gewonnen (DEKHTYAR). Kristallbauf
Zur Bestimmung der Konzentration von Leerstellen und Versetzungen plastisch deformierter Metalle mittels Positronenannihilation
✍ Scribed by G. Dlubek; Prof. Dr. O. Brümmer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1975
- Tongue
- English
- Weight
- 740 KB
- Volume
- 10
- Category
- Article
- ISSN
- 0232-1300
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✦ Synopsis
Abstract
Es wird die Anwendung der Positronenannihilation zur Bestimmung der Konzentration von Kristalldefekten beschrieben und ein Modell zur Bestimmung von Defektkonzentrationen bei Anwesenheit mehrerer Defektarten angegeben, das auf einer stufenweisen Ausheilung jeweils einer Defektart beruht. Aus Winkelkorrelationsmessungen an kaltgewalzten und getempertem Pd wurde geschlußfolgert, daß sich Versetzungen und Leerstellen im Experiment unterscheiden lassen. Unter Benutzung einer Größe von μ = 2 · 10^15^ s^−1^ für die spezifische Positroneneinfangrate führen die Ergebnisse für 7,5% Dickenreduktion zu einer Versetzungsdichte und Leerstellenkonzentration in der erwarteten Größenordnung. Eine Untersuchung der Änderung der Gestalt der Winkelkorrelationskurve nach plastischer Deformation zeigt, daß die Verschmalerung der Winkelkorrelationskurve verursacht wird sowohl durch die Abnahme der Intensität als auch der Breite des gaußförmigen Teiles, welcher von der Annihilation mit an den Ionenrümpfen gebundenen Elektronen herrührt.
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