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Zur Behandlung der Schultereckgelenkverrenkungen

โœ Scribed by H. Kehr; G. Hierholzer


Publisher
Springer
Year
1975
Tongue
English
Weight
467 KB
Volume
82
Category
Article
ISSN
1434-3916

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


This paper reports on different methods of treatment for complete acromioclavicular separations. A combined technique of suture or replacement of the acromio-clavicular and coraco-clavicular ligaments and their fixation with 2 wires and transarticular Kirsehner wire seems best. Additional external fixation seems obsolate and early mobilisation becomes leasable.

Zusammen/assung. Es wird fiber die Behandlung von 30 vollst~indigen Schultereckgelenkverrenkungen mit versehiedenen Methoden berichtet, wobei sich ein kombiniertes Operationsverfahren mit Naht oder Ersatz der aeromioclavicularen und der coracoclavicularen Bander und deren Sicherung durch Fixation mit 2 Drahtcerclagen und transartikularem Kirschner-Draht bewahrt hat. Auf zusatzliche auBere Ruhigstellung kann zugunsten funktioneller Nachbehandlung verzichtet werden.

Die Verrenkung im Schultereckgelenk --bereits bei Hippokrates erwg~hnt --z~hlt heute infolge zunehmender Verkehrs-und Sportunf/ille zu den h/iufigsten Verrenkungen. lJber die Problematik dieser Verletzung berichtet ein umfangreiches Schrifttum, zur Behandlung sind zahlreiche, tells konservative, tells operative Behandlungsvorschl/~ge gemacht worden. Die hSchst unterschiedlichen therapeutischen Bemiihungen weisen darauf bin, dug es eine vollauf befriedigende und anderen eindeutig iiberlegene Methode nicht gibt. Da die meisten konservativen Behandlungsmethoden, sofern sie die Wiederherstellung anatomiseher Verh/~ltnisse anstreben, nicht befriedigen und andererseits auch zahlreiche operative MaBnahmen ungtinstige Resultate ergeben, scheint es berechtigt, das Thema an Hand des eigenen Krankengutes unter Beriicksichtigung des neueren Schriftturns zu erSrtern.

Voraussetzung einer sinnvollen Behandlung ist die Kenntnis yon Anatomic and Mechanik des Gelenkes, well nur so die durch die Verrenkung eingetretene StSrung genau analysiert und folgerichtig beseitigt werden kann.

Im Schultereckgelenk treffen Acromion und Clavicula zusammen und sind durch das Ligamentum acromio claviculare superior und inferior miteinander verbunden. Dazwischen eingelagert ist in der gegel ein Discus artieularis. Rubenschnabelfortsatz und Schliisselbein werden durch das Ligamentum coracoclaviculare, das aus einer Pars conoidea und einer Pars trapezoidea besteht, zusammengehalten. Das Gelenk hut also eine zweifache ligament/~re Sichcrung, 1 Arch. orthop. Bd. 82


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