Zur Bedeutung der Generationszyklen bei den Cladoceren
β Scribed by Ludwig Keilhack
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1909
- Tongue
- English
- Weight
- 157 KB
- Volume
- 2
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
No coin nor oath required. For personal study only.
β¦ Synopsis
Seitdem die Ansicht Weismanns uber die Bedeutung der zyklischeii Fortpflanzungsweise der Cladoceren durch Is s a k 6 w i t s c h auf Grund von Kulturversuchen mit Simocephalus v e t u l u s angefochten und durch die Beobachtungen an Polyphemus pediculus von Strohl und mir wieder als mindestens teilweise zu Recht bestehend nachgewiosen ist , hat die Frage wieder allgemeines Interesse gewonnen.
Da die bisher beigebrachten Tatsachen mir nicht ausreichend erscheinen, den Widerspruch zwischen den Zuchtergebnissen Is s a k6 w i t s c h s einerseits und denen von Weismann sowie den Beobachtungen an freilebenden Cladocerenkolonien von Strohl und rnir andrerseits zu erklaren und zii beseitigen, will ich im folgenden einige Andeutungen geben , in welcher Richtung nach meiner Ansicht weitere Untersuchungen anzustellen sind, die zur Iiliirung der Frage beitragen sollen, und wie ich mir die voraussichtliche Losung denke.
Issak6witsch hat seine Kulturversuche mit Daphne m a g n a begonnen und ist mit dieser Art zu keinem Ergebnis gelangt. Das scheint mir von dlergroDter Bedeutung (seine Erklgrung fur diese Ergebnislosigkeit halte ich nicht fur richtig, glaube vielmehr, dal3 er mit einer unter normalen Bedingungen lebenden Daphne-Kolonie ebensowenig Erfolg gehabt hatte). Es gibt eben eine ganze Anzahl von Cladoceren, die sich die Behandlung des Simocephalus nicht gefallen lassen, d. h. die sich nicht sechs Monate lang parthenogenetisch fortpfla.nzen konnen. Ich rechne da?zu vor allern folgende Arten :
Polyphemus pediculus (L.), Bosmina longirostris (0. F. Mull.), Chydorus sphaericus (0. F. Mull.), Daphne magna (Straus),
π SIMILAR VOLUMES