## Abstract Die anodischen Stromstärke‐Potential‐Kurven von Wismut, Cadmium und deren Legierungen in sauerstofffreier 0,1 n Schwefelsäurelösung wurden potentionstatisch untersucht. Es wurde gezeigt, daß im Falle dieser heterogenen Legierungen die anodische Auflösungskinetik durch übliche Summierun
Zur anodischen Auflösung von Chalcopyrit
✍ Scribed by Rolf Bertram; Prof. Dr. Heinrich Illi
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- German
- Weight
- 409 KB
- Volume
- 48
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Malouf von der Kennecott Copper Mine hat auf diesem Gebiet industrielle Pionierarbeit geleistet. Ein Haufwerk mit niedrigen Gehalten, z. B. eir.e Halde, wird mit Wasser feucht gehalten. Aus der ablaufenden Sulfat-Losung wird das Kupfer durch Zementation gewonnen, s. Abb. 2. In einer Woche werden 2,6 g C u aus 100 kg Erz gelaugt. Bei einem Gehalt von 0,5 O/o im Haufwerk wird die Laugung bis zur Erwhopfung etwa vier Jahre dauern. Dieser theoretische Wert ist no& recht optimistisch. Zehn Jahre Laugungszeit sollte man als realistisch ansehen. In Abb. 3 ist die Anwendung des bakteriellen Leaching in situ am Beispiel der Tsuchihata Mine (Japan) wiedergegeben. Ein wasserdurchlassiger Erzkorper (370 m machtig) wird von Stollen aus der Zeit des bergmannischen Abbaus durchzogen, am Hang sind Cuhaltige Abraumhalden aufgeschiittet. Das ganze System wird mit Wasser feucht gehalten. Im tiefsten Schacht sammelt sich eine saure, kupfer-haltige Lauge. 0,7 g Cu/l ist ein normaler Wert. Die Lauge wird mit Pumpen gefordert und kommt zur Zementation. Die kupfer-freie Lauge wird z. T. zurudcgepumpt und bildet die Beregnungslbsung. Der Rest wird mit Kalk neutralisiert und geht in den Vorfluter. Der Arbeitsaufwand pro Einheit gewonnenes Kupfer ist gering, Forder-, Mahl-und Aufbereitungskosten fallen nicht an. In Summa sind die Gestehungskosten als gunstig zu bezeichnen.
So bestechend einfach und so wirtschaftlich giinstig das Kupfer-Leaching ersche nt, es hat seine Grenzen: das Erz mug 1. sulfidisch sein, und es darf 2. wegen des notigen niedrigen pH-Wertes keine nennenswerten Mengen basisches Material, z. B. CaCO, oder MgCO,, enthalten. In der Mehrzahl der Falle kostet die Schwefelsaure zur Einstellung des pH-Wertes mehr, als das gewonnene Kupfer wert ist. Leidcr t r i a dies fur den deutschen Kupfer-Schiefer zu, der mit diesem Verfahren noch nicht wirtschaftlih laugbar ist.
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