Zur Analyse und Beurtheilung der Darrmalze
✍ Scribed by E. Prior
- Book ID
- 102715540
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1902
- Tongue
- English
- Weight
- 781 KB
- Volume
- 15
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
liche Arbeit von J. P f e i f f e r a ' ) verweisen und die diesbeziiglichen Ausfihrungen der -Herren R u b n e r iind S c h m i d t m a n n iibergehen, die sich bei der Besprechung des Kesselspeisewassers doch wohl auf ein ihnen ferner liegendes Gebiet begeben habenn).
Znr Analyse nnd Benrtheilnng der Darrmabe.
Von E. Prior. (Mitthoilungen aus der vom Kgl. Bayer. Staate subv. Versuchsstation fir Bierbrauerei zu Niimberg.) Die Analyse des Darrmalzes, wie sie gegenwartig an den Versuchsstationen und Brauereilaboratorien iiblich ist, bestimmt den Wassergehalt, die Extractausbeute, den Siiuregehalt, den Zuckergehalt oder, richtiger gesagt, den Gehalt an reducirenden Rohlehydraten (Achroodextrine und Maltose) im Extract des Malzes a h Maltose berechnet. Um weitere Anhaltspunkte iiber die Giite und den Charakter des Malzes, welche gleichzeitig Riickschliisse auf die Art der Herstellung und Schliisse auf das Verhalten bei der Verwendung in den Brauereien gestatten, zu gewinnen, finden auch die Art der Maischefiltration, der Geruch und Geschmack des Malzes und der Maische, das Verhalten der Wiirze beim Kochen, sowie ihre Farbe und Beschaffenheit Beriicksichtigung. Ausserdem unterwirft man das Malz noch der sogenannten physikalischen Priifung, welche sich auf die Bestimmung des Korner-und Hektolitergewichtes, der Korngrijsse (Sortirungsprobe), der Anzahl verglaster, harter und mehliger, der weissen, braunen und verbrannten Kiirner, sowie des Procentsatzes an Kijrnern mit ungeliisten Spitzen und Stellen im Mehlkijrper und endlich auf die Ermittelung der Blattkeimlange erstreckt. Wenn nun auch der chemische Theil der Malzuntersuchung befriedigende Werthe liefert, soweit es das stets mehr oder weniger heterogene Untersuchungsmaterial gestattet, und in gewisser Richtung sichere Schliisse zuliisst, so giebt docb die physikalische Priifung, die ohnedies der individuellen Beurtheilung und Geschicklichkeit einen weiten Spielraum gewiihrt, bei der Priifung in verschiedenen Laboratorien weniger gut iibereinstirnmende A") Zeitscbiift fur angewandte Chemie 1902, 193 bis 207. 13) Vgl. K. Kraut, ,,Cum grano salis: Die Kaliindustrie im Leineund Wesergebiete und das Gotachten der KBnigl. wissenschaftlichen Deputation ' fir das Medicinalwesen iiber die Eiowirkung d e r ' S. 42. . Kaliindustrieabw%sser auf die Flusse" (Berlin 1902),
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