Zum Ursprung der Oberflächenstruktur des Mondes
✍ Scribed by Prof. Dr. Harold C. Urey
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 982 KB
- Volume
- 68
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die Oberflache des Mondes vermittelt einen Eindruck von den Geschehnissen, die sich wahrend eines relativ kurzen Zeitraumes nach seiner Bildung, die etwa m i t der Entstehung der Erde zusammenfallt, ereignet haben. Es w i r d gezeigt, welche Einflussechemische Zusammensetzung, Satellit-Einfalle, Staubbildung usw. -entscheidend waren. Einige Beobachtungen lassen sich bisher noch nicht schlussig deuten. Nachdem 1949 das Buch ,,The Face of fhe Moon"l) von R. B. Baldwin erschienen ist, braucht man die alte Frage, ob die groRen M o n d k r a t e r durch Z u s a m m e n s t o B e oder plutonische Vorgange verursacht sind, eigentlich nicht wieder aufzugreifen. Die meisten Beweise fur den Zusammenstolj brachte 1893 G. K. Gilbert2) vor. Spatere Forscher beachteten sie aber nicht, oder sie legten sie mit zu oberflachlichen Begrundungen beiseite. Die plutonische Theorie der Kraterentstehung wurde entwickelt, ehe man wuBte, daB Meteore auf die Erde sturzen, und namhafte Astronomen diskutierten nahezu ein Jahrhundert, um sich daruber zu einigen, daf3 die Mondoberflache im wesentlichen durch ZusammenstoBe geformt wurde. Gilbert zeigte, daR die meisten Mondstrukturen denen der Erde unahnlich sind, und daB die Krateruberschneidungen
📜 SIMILAR VOLUMES