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Zum nachweis von thallium mit rhodamim b in der tüpfelanalyse und in der spurensuche

✍ Scribed by F. Feigl; V. Gentil; D. Goldstein


Publisher
Elsevier Science
Year
1953
Tongue
English
Weight
794 KB
Volume
9
Category
Article
ISSN
0003-2670

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✦ Synopsis


Die analytische Verwertung der Ftillbarkeit von Thalhum(IIX)chlorid und -Bromid aus saurer L&sung mit Rhodamin B, die zuerst, von EEGRI~-XZ* bei der Verwendung dieses Farbstoffes zum Nachweis von Antimon und Wolfram beobachtet wurde, hat bisher wenig Beachtung gefunden. Das zeigt sich daran, dass weder dcr z. Bericht der Intcrnationalen Komission ffir neue Reaktionen und Reagenzien2, noch ein vor kurzem erschienenes SammelreferaP fiber Nachweis-und Bestjmmungsmcthoden ffir Thallium Hinweise auf einc wichtige Veroffentlichung von MILLER* iiber den Nachweis von Thallium mit Rhodamin B enthalten. Lediglich die Feststellung von GOTO 6, dass 3-wertiges Thallium die Fiuoreszenz einer wfisserigen Rhodamin B-Gsung von rot nach violett verschiebt, wodurch 0.5 y Thallium nachwcisbor sind, wird in dcm Sammelreferat, nicht jedoch im Komissionsbericht erwtint; es fehlt aber die Angabe, dass Goro diesen Effekt, sowie such die Ausllischung der Fluoreszenz von Rhodaminldsungen bei einer Reihe anderer Metahionen festgestellt hate. MSLLER verwendct das Rcagens zur ldentifizierung von Thallium im Verlaufe der syste-mat&hen qualitativcn semimikro-Analyse, unter Zugrundelegung des Trennungsganges von NOYES UND BRAY '. Hierbei wird der durch Bromwasserstoffs&ure erhaltene Niederschlag, der die Bromide von Silber, Blci und Thallium(f), sowie ctwas basisches Wismutbromid enth%lt, zur Oxydation des Thalhums mit bromhaltiger Bromwasserstoffs&.rre erw&rmt und hierauf filtriert. Zu einem Tropfcn des Filtrates, das [TlBrJIonen cnth&lt, wirdzur Einstelhmg einer entsprechenden Aciditat je tin Tropfen gN Bromwasserstoffsaure, Wasser und zur Entfernung des iiberschiissigen Broms verdtinnte Losung von Dinatriumarsenit zugcsetzt. 2% der so erhaltenen farblosen LCisung wird tropfenweise ein geringer Oberschuss einer 10/~igen Ltisung von Rhodamin B in 3?V Bromwasserstoffs&ure hinzugeftigt. Ein violetter Niederschlag verweist auf die Anwescnheit von Thallium. Die Autorin gibt an, dass auf diese ?'Veise in einem Gemenge von 0.~5-10 mg Thallium neben 0.~5-50 mg Silber und Blei das Thallium einwandfrei zu erkennen ist. &fit Riicksicht darauf, dass bei den Verfahren van MILLER und .L.itcvailcr S. 309.


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