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Zum Metabolismus ausgewählter Pflanzenschutz-und Schädlingsbekämpfungsmittel

✍ Scribed by Engst, R.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1971
Tongue
English
Weight
580 KB
Volume
15
Category
Article
ISSN
0027-769X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Unter den Risikofaktoren in der E r n a r u n g sind die Pestizidrtickstande als Fremdstoffe besonders aktuell. Einerseits sind es Stoffe, die nachweislich auch dem Warmbltiter gegentiber nicht indifferent sind; andererseits wird eine Beurteilung und damit eine Beherrschung der Situation vom lebensmittelhygienisch-toxikologischen Standpunkt aus dadurch erschwert, daO mit den Lebensmitteln haufig nicht nur die ursprunglichen Wirkstoffe, sondern auch chemische Abbauprodukte bzw. Metabolite mit teilweise nicht unerheblich veranderten toxikologischen Eigenschaften aufgenomnien werden. Die vorstehendcn Erkenntnisse werden unter Bezugnahme auf einige eigene Untersuchungsergebnisse erllutert, die sich auf den Metabolismus des DDT, der Thiophosphorshreester, der Athylen-bis-dithiocarbamate, der Carbamate und Phthalirnide beziehen. Die exakte lebensmittelhygienisch-toxikologische Betrachtung der Pestizidrtickstande erfordert nach Vorstehendem nicht nur eine Ausweitung der ohnehin schon komplizierten Analytik. sondern aucli der toxikologischen Untersuchungen auf wichtige hletabolite. Dabei bedurfen summativ toxische Stoffe und Kombinations-bzw. Potenzierungseffekte besonderer Beachtung.

Riickstande von Pflanzenschutz-und Schadlingsbekampfungsmitteln auf Nahrungsgiitern sind in den meisten Landern Fremdstoffe im Sinne der Lebensmittelgesetzgebung [I].

Im allgemeinen werden die Fremdstoffe in den Stoffwechsel nicht normal einbezogen, und haufig sind sie sogar mehr oder weniger toxisch. Neben Fragen der akuten Toxizitat ist wegen der langfristigen Aufnahme kleinster Mengen voI allem carcinogenen, mutagenen und teratogenen Wirkungen Aufmerksamkeit zuzuwenden. Es ist zu beriicksichtigen, daB das Zusammenwirken von Spuren der verschiedensten Fremdstoffe oft zu Synergismen, Antagonismen und sogar


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