## Abstract An einem Beispiel wird verdeutlicht, wie neuronale Netze für typische Aufgaben der Korrosion einsetzbar sind. Es wird gezeigt, wie einem neuronalen Netz Korrosionsdaten verschiedener FeCr‐Ni(Mo)‐ und NiCr(Mo)‐Werkstoffe angelernt werden, die das Verhalten in konzentrierter Schwefelsäure
Zum Korrosionsverhalten von Nicrofer 3033 in hochkonzentrierter Schwefelsäure
✍ Scribed by H. Werner; G. Riedel; U. Brill
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2002
- Tongue
- German
- Weight
- 462 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Untersuchungen zum Korrosionsverhalten von Nicrofer 3033 (1.4591) erfolgten in 93%iger und 95–99%iger technischer Schwefelsäure bei Temperaturen von 70–200°C. 6‐h‐Versuche mit gravimetrischer Auswertung und Messung des Freien Korrosionspotentials und 48‐h‐Versuche mit gravimetrischer Auswertung dienten zur Ermittlung des Einflusses von Schwefelsäurekonzentration und Temperatur bei An‐ und Abwesenheit von SO~2~ auf die Beständigkeit von Blechproben. Der Einfluss der Strömungsgeschwindigkeit wurde in 6‐h‐Versuchen durch Rotation von Rohrproben bei Umfangsgeschwindigkeiten bis 2 m/s untersucht.
Aus den Potential‐ und gravimetrischen Messungen folgt für Temperaturen ab 100°C eine Beständigkeit mit ≤ 0,1 mm/a für Nicrofer 3033 (1.4591) ab etwa 98,5%. Um 125°C scheint jedoch ein Gebiet zu existieren, wo zumindest bei längerer Versuchsdauer die Beständigkeit bis herab zu etwa 97,5% erhalten bleibt. Untersuchungen zum Strömungseinfluss weisen darauf hin, dass in dem genannten Gebiet mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit wieder eine Aktivierung erfolgt. Bei den anderen Temperaturen ist dagegen der Strömungseinfluss gering.
Diese Ausweitung des Beständigkeitsbereiches um 125°C belegt, dass die Temperaturabhängigkeit von Nicrofer 3033 (1.4591) in hochkonzentrierter Schwefelsäure nicht monoton ist. Es treten in Abhängigkeit von der Schwefelsäurekonzentration bei unterschiedlichen Temperaturen Korrosionsmaxima und ‐minima auf. Bei Anwesenheit von SO~2~ erfolgt nur bei niedrigen Versuchstemperaturen, 80°C, 100°C im 6‐h‐Versuch und 70°C, 80°C im 48‐h‐Versuch, eine Einengung des Beständigkeitsbereiches.
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