Zum in-vitro-Verhalten von 14-C-markiertem Lindan im Blut
✍ Scribed by Seidler, H. ;Härtig, M. ;Engst, R.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- English
- Weight
- 388 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Durch einfache Hexan‐Extraktion von Blut werden ca. 55% des in vitro applizierten Lindan (γ‐HCH) entfernt; erfolgt dies bei Blutfraktionen, so resultiert eine Gesamtrate von ca. 95%. Die Verteilung von γ‐HCH zwischen Plasma und Erythrozyten liegt bei 1:1; beim Inkubieren von HCH‐Erythrozyten in Frisch‐Plasma gehen etwa 60% des Erythrozyten‐HCH in das Plasma über. Aus wäßrigem Medium nehmen Erythrozyten ca. 90% des vorhandenen HCH auf. Die Hämolyse zeigte, daß sehr wahrscheinlich ein HCH‐Transport durch die Membran erfolgte, die Verteilung des HCH‐zwischen Cytoplasma und Membran‐Fraktion liegt zwischen 3:7 bis 7:3. Durch TCE werden ca. 90% des Erythrozyten‐HCH mit dem Protein gefällt. Die Aufnahmekapazität der Erythrozyten konnte bis etwa 0,4 × 10^−6^ M/ml Blut verfolgt werden. Cadmium erhöht, Blei senkt die Bindung von HCH an Erythrozyten, Quecksilber und Äthylalkohol zeigen nur geringe Wirkungen.
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