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Zuckerzusammensetzung der Lipopolysaccharide einiger Yersinia enterocolitica-Stämme

✍ Scribed by Dr. rer. nat. W. Beer; G. Seltmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
148 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0233-111X

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✦ Synopsis


Abstract

Wir haben die Zuckerzusammensetzung der Lipopolysaccharide von 11 verschiedenen Yersinia enterocolitica‐Stämmen bestimmt.

Die definierten Stämme erhielten wir von Professor E. Thal, Statens Veterinärmedicinska Anstalt, Stockholm; in seinem Laboratorium erfolgte auch die serologische Testung^1^) der Stämme nach der Massenkultivierung. Die Anzüchtung der Bakterien sowie die Isolierung und Reinigung der Lipopolysaccharide wurde bereits früher beschrieben (Seltmann u. Hofmann 1966, Seltmann u. Rische 1966). Nach der Hydrolyse wurden die neutralen Monosaccharide nach Reduktion mit NaBH~4~ und Peracetylierung gaschromatographisch untersucht (Sawardeker et al. 1965).

Da ohne Zusatz von Standardsubstanzen mit dieser Methode nur das Verhältnis der einzelnen Monosaccharide feststellbar ist. wurde Glucose enzymatisch quantitativ bestimmt (Glucoseoxydase/Peroxydase/o‐Dianisidin, VEB Arzneimittelwerk Dresden) und als Bezugsbasis verwendet. Die Hexosaminbestimmung erfolgte mit der Morgan‐Elson‐Reaktion. Die Identifizierung als Glucosamin bzw. Galaktosamin konnte durch kombinierte Dünnschichtelektrophorese und ‐chromatographie (zweidimensional; 1. Laufrichtung: 15 V/cm 30 min mit Pyridin — Essigsäure — Wasser 10:4:86: 2. Laufrichtung: Pyridin — Ammoniak — Wasser 100:4:40) erreicht werden. Der quantitative Nachweis von 2 — Keto‐3–desoxyoctonsäure (KDO) wurde photometrisch nach Waravdekar u. Saslaw (1959) durchgeführt.


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