In den obengenannten Abhandlungenl) wird eine von Holmberg 2) (nicht wie angegeben von Stepanov und Moiseeva3)) erstmalig dargestellte Verbindung als 2-Phenylthiazolon-(4) beschrieben, obwohl wir langst gezeigt hatten, daB diese Verbindung dimer ist4). Das wahre 2-Phenyl-thiazolon-(4), das eine sehr
Zu den Abhandlungen „2-substituierte Thiazolone-(4)” und „Monoacetylierte Dimere des 2-Phenyl-4-hydroxy-thiazols”
✍ Scribed by Behringer, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 48 KB
- Volume
- 689
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Bedauerlichenveise habe ich bei der Abfassung der angefiihrten Arbeiten 1, *), die auf Versuche in den Jahren 1959 bis 1961 zuriickgehen, die 1963 erschienene Abhandlung von Jensen und Crossland3) iiber 2-Phenyl-SH-thiazolone-(4) ubersehen.
Hiernach handelt es sich bei dem von uns4) als 2-Phenyl-thiazolon-(4) angesprochenen Reaktionsprodukt aus Chlorthiolessigsaure und Benzonitril bzw. Thiobenzimidsaure-5'-carboxymethylester in Wirklichkeit um ein Oligo-bzw. DimereS, das identisch mit einem zuerst von Holmbergs) erhaltenen Produkt ist.
Nach Jensen und Crossland entsteht ,,Holmbergs Thiazolon" aus dem monomeren 2-Phenyl-thiazolon-(4) nach Art einer vollstandig reversiblen Aldolreaktion. Nach UV-spektroskopischen Beobachtungen wird es in Losung rasch depolymerisiert und es wird gesagt: ,,. . . . . there is no difficulty in explaining that derivatives of the monomer, such as the benzyliden derivative, or of the dimer, such as the acetate"), may be formed with the polymer as starting material".
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