Zersetzung von Tetramethylammoniumcyansulfit und Kristallstrukturen von [(CH3)4N]+HSO4- � SO2 und [(CH3)4N+]2S2O72- �2SO2
✍ Scribed by Andreas Kornath; Oliver Blecher
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2002
- Tongue
- German
- Weight
- 405 KB
- Volume
- 628
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Tetramethylammonium cyanosulfite decomposes in SO 2 at Ϫ70 °C to give HCN, [(CH 3 ) 4 N] ϩ HSO 4 Ϫ • SO 2 and [(CH 3 ) 4 N ϩ ] 2 S 2 O 7 2Ϫ • 2 SO 2 . A reaction sequence for the decomposition is discussed. The formed salts are characterized by infrared, Raman spectroscopy, and single crystal X-ray diffraction. [(CH 3 ) 4 N] ϩ HSO 4 Ϫ • SO 2 crystallizes in the monoclinic space group P2 1 /n with a ϭ 709.2(1) pm, b ϭ 1479.7(1) pm, c ϭ 989.6(1) pm, Einleitung Halogensulfite werden in der Regel durch Reaktion von Schwefeldioxid mit Halogeniden großer Kationen dargestellt Gl. (1). Sie sind seit längerer Zeit bekannt und im Fall der Fluorsulfite gut untersucht [1Ϫ7]. Pseudohalogensulfite sind dagegen weniger intensiv untersucht worden, auch wenn das Cyansulfit [SO 2 CN] Ϫ bereits im Jahr 1879 erstmals erwähnt wurde [8]. Bei nachfolgenden Versuchen zur Synthese von Cyansulfiten wurden diese jedoch nicht als Produkt erhalten. So ist beispielsweise ein Niederschlag aus SO 2 und KCN in HCN-Lösung als K 2 S 2 O 5 charakterisiert worden [9]. Außerdem berichteten Ross und Smith über die Bildung von Kalium-3-cyanhydroxy-1,2,5-thiadiazolat nach Gl. (2) [10].
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