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Zell- und Gemcbekultur. Einführung in die Grundlagen sowie ausgewählte Methoden und Anwendungen. Stuttgart, New York: Gustav Fischer Verlag, 1987, 191 S., 41 Abb., 29 Tab., DM 36,- ISBN 3-437-30492-5

✍ Scribed by W. Bechstedt


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1989
Tongue
English
Weight
76 KB
Volume
9
Category
Article
ISSN
0138-4988

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✦ Synopsis


Mit der Herausgabe dieses Kompendiums ist ein fur jedes Zellkulturlabor unentbehrliches praktisches Handbuch entstanden. Schon auf den Innenseiten der Buchdeckel findet man ein alphabetisches Stichwortverzeichnis fur alle wichtigen Methoden, die bei der Zellkultivierung eine Rolle spielen. Diese Ubersichtlichkeit und eine entsprechend logische Gliederung, eine oft stichwortartige Beschrankung auf das Wesentliche aber mit weiterfiihrenden Quellenangaben, und die jeweils durch Umrahmung hervorgehobenen praktischen Methodenangaben sind programmatisch fiir das Buch. Die Autoren vom Institut fur angewandte Zellkultur Munchen bzw. von der renommierten Biochemika-Firma Boehringer Mannheim legen damit erstmals in deutscher Sprache ein ausfuhrliches und der Bedeutung der in den letzten Jahren in sturmischer Entwicklung begriffenen modernen Zellkultivierung Rechnung tragendes Nachschlagewerk vor. Ausgehend von den raumlichen und apparativen Voraussetzungen und den (in der BRD) geltenden Sicherheitsvorschriften, Angaben fiber die KulturgefaDe und die notwendige Steriltechnik werden Kapitel uber ubliche Zellkulturmedien (einschlienlich serumfreier Medien und wichtiger Zusatze) und Routinemethoden wie Kedienwechsel, Subkultivierung und Aufbewahrung von Zellmaterial mgeschlossen. Dabei sind Tips aus vielen Labors und aus der langjahrigen praktischen Erfahrung entstandene Verfahrensweisen und Vorschriften einbezogen worden. Entsprechend der Bedeutung stehen Kuituren mit Saugetierzellen im Mittelpunkt; in speziellen Kapiteln werden jedoch auch die entscheidenden Angaben zur Kultivierung von Pflanzenzellen, Insektenzellen und Kaltbluterzellen sowie von speziellen Zelltypen insbesondere Hybridomas dargestellt. An repriisentativen Beispielen werden Organkulturen abgehandelt. Die large-scale-Kultur ist ausschlieBlich auf den LabormaDstab beschrankt ; hier werden Roller-, Spinner-und Rohlfasersysteme beschrieben. Eine Einbeziehung von Bioreaktorsystemen, die gerade in den letzten Jahren einen enormen Bedeutungsaufschwung erleben, ware wohl uber die Grenzen des Handbuches hinausgegangen; diese Thematik sollte einem eigenen Buch gewidmet sein. Ein spezielles Kapitel enthlilt wertvolle Sngaben uber Tests zur Cytotoxizitat, eine Transfektionsmethode und u. a. auch die EBV-Transformation. Ein kleines fachspezifisches Lexikon, eine ubersicht uber Hersteller-und Lieferfirmen sowie ein Anhang mit Angaben zur ,,Fehlersuche" sowie Berechnungsbeispielen ergiinzen das hervorragende Nachschlagewerk. Es wird erfahrenen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Zellkultur als schnelle Moglichkeit des Auffindens von Daten, aber besonders Studenten, Diplomanden und Doktoranden sowie auch technischen Mitarbeitern als Anleitung zum Arbeiten dienen.

W. BECHSTEDT


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