XIX. Der Einfluß der dreifachen Bindung
✍ Scribed by Vonaesch, Fritz
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1925
- Weight
- 780 KB
- Volume
- 442
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Der Zweck dieser Arbeit war, den EinfluS der dreifachen Bindung auf das Drehungsvermogen und die Rotationsdispersion zu untersuchen, iin Zusammenhang rnit der vorhergehenden Arbeit und der Abhandlung H. R u p e u. K. G1enz.l) Dieses Ziel konnte naturlich nur erreicht werden, wenn gleichzeitig rnit dem dreifach ungesattigten Korper auch die ihm entsyrechenden Verbindungen rnit der Doppelbindung und schlief3lich die ganz hydrierten Formen zur Untersuchung herangezogen wurden. Wir gingen aus von zwei Carbinolen rnit dreifacher Bindung, dem 3-Methylbutinol (I auf S. 77) nnd 3-Jfethylpentinol (11). Diese beiden konnten bequem nach der Methode von S t r ausz) zum Butenol (Formel 111) und I'entenol (Formel IV) reduziert werden, wahrend die vollstandig gesattigten Carbinole, das Bimethylathylcarbinol (Formel V) und das Biathylmethylcarbinol (Formel VI) aus den Ketonen rnit Athylmagnesiumbromid bequem zu erhalten waren. Diese 6 Alkohole wnrden rnit 5 optisch aktiven Sauren, Campholsaure (VII) 3), Bornylencarbonsiiure (VIII) *), Camphancarbonsaure (IX) 5 ) , Camphorylidenessigsuure (X) 6, nnd Cumphorylessigsaure (Xl) 7, verestert, welche alle eine kraftige spez. Drehung besitzen. Die Zusanimenstellung der Ergebnisse der optischen Nessnngen in der Tabelle I*) zeigt eine groBe, selten erreichte Ubereinstimmung der Iconstanten. Uiese Konstanten siiid naturlich die der optisch aktiven Sauren, welche aus diesen Zahlen sehr genau ermittelt werden konnen, was fiir weitere Untersuchungen sehr wertvoll sein durfte. So z. B. l) €1. Rupe u. K. G l e n s , A. 436, 191 (1924). %) S t r a u s , A. 342, 190, 238 (1905).
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