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Wirtschaftliches Aus Der Chemischen Technik


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1955
Tongue
German
Weight
298 KB
Volume
27
Category
Article
ISSN
0009-286X

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โœฆ Synopsis


So wurden z. B. 1950 rd. 75 M)O DM dem Institut fur physikalische Chemie der Universitat Freiburg uberlassen fur den Ankauf eines lnfrarotspektrographen mit der Auflage, daR dieses Gerat Wissenschaftlern von Hochschule und Industrie jederzeit fur Studienzwecke zuganghch sein sollte. In Deutschland besaB kein Hoch,schulinstitut d,amals einen derartigen Apparat, wahrend in anderen Landern, besondmers den USA, die Infrarolspektrographie bereits hoch entwickelt war. Das inFreiburgauf~estellte Gerat machte schnell Schule. Heute werden in Deutschland mehr Infrarotspektrographen benutzt als in irgendeinem anderen europaischen Land, und auBer Freiburg verfiigen bereits viele andere Hochschulinstitute iiber solche Gerate. Von den restlichen Mitteln des Fonds der Chemischen Industrie wurden bisher 24,3*/0 zur Ford,erung des chemischen Schrifttums, 10,50/0 fur den Stifterverband und 10,lO/o fur die Forderung des chemischen Nachwuchses ausgegeben. In denUSA werden iahrlich fur Forschungszwecke fast lWDM ie Kopf der Bevolkerung auscpgeben. Davon bezahlt der Staat ein Drittel aus offentlkben Mitteln, wahrend zwei Drittel durch 6ehr reichlich dotierte Stiftungen und durch die Wirtsch,aft aufgebracht werden. In der Bundesrepublik hetragt die,se Kopfquote jedoch n u r ein Zehntel, und sie wird zur Halfte, also rnit jeweils 5 DM, aus offentlichen Mitteln und von anderer Seite aufgebracht. Die gerilvge dffentliche Fursorge fur die Wissenschaft wird von den deutschen wissenschaftlichen Industriezweigendem Maschinenbau, der chemischen Industrie und der Elektrotechnikals entscheidender Wettbewerbsnachteil gegenuber der auslan-Die Bunawerke Huls GmbH. wurde am 10. Juni 1955 mit Sitz in Marl gegrundet. Das Stammkapital betragt DM 120 OOO,--, Gesellschafter sind die C h e m i s c h e W e r k e H u l s A G mit einem Anteil von 5@/0 sowie die B a d i 5 c h e A n i 1 i n -& S o d a -F a b r i k A G , diie F a r b e n f a b r i k e n B a y e r A G und die F a r b w e r k e H o e c h s t A G. rnit einem Antlei1 von je 16*/sO/o. Zum Gteschaftsfuhrer wurde Prof. Dr. B a u m a n n bestellt. Das neugegrundete Unternehmen soll den Bau einer Anlage zur Herstellung von syntheti.schem Kautschuk vorbereiten (vgl. S. 117). Mit dieser Griindung sind keine Abmachzlngen zwischen den vier Gesellschaftern verbunden, die iiber den Bereich des synthetischen Kautschuks hinausgehen.


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