Wirkung der Diastase auf Kartoffelstärkmehl
✍ Scribed by Guerin-Varry,
- Book ID
- 102894553
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1836
- Weight
- 584 KB
- Volume
- 17
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-5490
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✦ Synopsis
Guerin -C'ury Wirkung der Diustasc 'l'heil I.
5. I.
Jene 'on P a y e n ausgesprochene Ansiclit, in Bczug der Gewiclitsuieiigen des Zuckers und Gummis auf die der Stlrke, ist noch kcineswcgs durch Elcinentaranalysen brstiitigt, iiberhaupt ist Iieine Angabe dcs Gewichts, weder von der angewandten StErke uiid Diastase, noch von dern Wasser uiid dem Zucker vorhanden. Die Wichtiglteit dieser Bestimmungen bewog mich, sic allen andern vorangehen zu lassen.
Bei eiuem Versuch mit ciner Starlte ous loo Grm. Stiirkmehl und I Litre Wasser von 7 o o , waren nach 6stiindiger Digestian bei 70-+", 1,7 Gr. Diastase *), welche man allmiihlig hinzufiigte, nathig, urn jene giinnlich zu zersetzen, d. h. bis eine abfiltrirte Probe mit Jod keiiic Reaction mebr xeigte. Bei der GZhrung der filtrirten Fliissigkeit mit Bierbefe **) wurden 7,43f&230![ Gr. Hohlensaure gebildet , welche der Hechnung nach , wic neiter unten iolgen wird, 17~53 Gr. Zucker voraussetzen, cine Quantitiit, welchc iibrigens lieineawegs das, unter sonst glciclien UmstEnden zu erreichende Naxiinum ist. In dzr That gal~en 100 'l'h. Stlrlimehl mit dem Sgfachen Gewicht Wasser zu Stiirhe geniacht nacli d e r Behandlung mit einer buflijsung w n 6,13 Diastase in 40 'L'h. Wasser und nach der G i i l i ~~u ~i g cine Ob,c,i l'hcilen Zucker entsprechende 3Ienge I{olilensdurc. I h e ResulLatc, so wic die D u b r u n f a u t ' s . welolier aus loo StErkinelil, niittelst 25 l'heilen gekeimter Gcrste und 45 'l'heilen Wasser , 90 'l'hl. Bucber erhielt , nihrhen es wahrsc!icinlich , dars man bri eincin gelarigen und zwar griifscren Fcrhiiltnifs des Wass e n und der D;astase im Stande ist, dieganze Mengu des *) Nacli P a j c i i unci P e r s o l brreitet, rrnd ~inter der Luft--) Die Hefe wurde n u r necb Reiuigung von ilirein llodcnsats Fer---pumpe abgcdarnplt und getrockitet. wendet. Noeb blest es iibrig, die Temperat ren amurnitteln, bei welehen der Aucds vor aich geht. Es gaben la,& Thl Diaetase mit too StiirkmeM. bei der gewb'nlichen Temperatur (wahnnd der Versuchr go8) nach 2 4 Stunden n * b # Zucker. Bei ehem aweiteo Versueh mischte man eine bufl86ung von Diastase mit Stiirke, hide vorrher bia oo erkeltet, i n 8 u'berlirfii ria, won dmelzendem E m umgeben , ihrer Action. Naah einer Viortelstunde war die MiscYlung voIl$ommen 8 6 sig u d nach s Sturidcn im Ganaen die 2erscts;ong volledet. Aos ia0Th. Stiirke iesultirten I a,& Th. Zuober. Wahmbein= lioh ware die 4$tsntitat Zucker bei 16nge~er Dauer der Eind r h n g @3fwr s a ~F d I m , indeaoea hirderte mioh die 'koetbere DsrvrelIung der Diastw, diesen 'Versuch zu wiedori&en. Anden verbtilt CY rieb mit Tempetraturen uoter 0". Ala man drirke w n -J S O mie einar Aufl6sung der V i e in Kochsalziau~e ren -)so mengte, wnrde nrch 3 'A Stunde die vorher &eke Mbcbong unter ollrndUi$em Btdgcn der Ternperatur bie -6' flSsig, ohm jedocrh eime Spur von Zuober zu emeupn.
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