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Cover of Windeln, Wut und wilde Träume

Windeln, Wut und wilde Träume

✍ Scribed by Keller, Claudia


Book ID
108700644
Tongue
German
Weight
472 KB
Category
Fiction
ISBN
3596247217

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✦ Synopsis


Lisbeth, verheiratet, zwei Kinder, hat den Familienkrieg satt, den Absprung in die Emanzipation jedoch dummerweise verpaßt. Um sich zu erleichtern, beginnt sie einen Briefwechsel mit ihrer Freundin Paula, die ihren langjährigen Wirkungskreis, das heißt die Runde zwischen Ehebett, Waschmaschine, Besenschrank und Vierplattenherd unlängst aufgegeben und den Wischlappen niedergelegt hat, um ›ihren Weg zu gehen‹. Lisbeths Briefe an Paula schildern bissig-selbstironisch Szenen aus dem Ehe- und Familienleben.

Fischer

Die Frau in der Gesellschaft

Originalausgabe

ISB N 3-596-24721-7

Über dieses Buch Lisbeth und Paula, beide Ende Dreißig, sind Freundinnen. Sie saßen jahrelang im selben Boot, das heißt als Hausfrauen in ihren gepflegten Eigenheimen, bis Paula eines Tages entschlossen den Wischlappen niederlegte, um außerhalb ihres »Sechs-Zimmer-Laufstalls« die Freiheit zu suchen. Lisbeth würde es ihr gern gleichtun, wenn sie sich nicht die Pikanterie geleistet hätte, zu jenem Zeitpunkt, zu dem ihre Tochter Lil beinahe erwachsen war, mit Klein-Benno noch einmal ganz von vorn anzufangen. So hat sie die Sache mit der Emanzipation zwar theoretisch begriffen, den praktischen Vollzug jedoch dummerweise verpaßt.

Da sich Benno I, ihr Ehemann, und Benno II, ihr vierjähriges Söhnchen, an der Erörterung der »Frauenfrage« ebensowenig interessiert zeigen wie die siebzehnjährige Lil und sich weder unter den anderen grünen Witwen noch unter den Kindergartenmüttern eine Gesprächspartnerin finden läßt, bleibt Lisbeth nichts anderes, als zur Feder zu greifen und sich brieflich bei Paula zu erleichtern. Sie tut das abends, wenn Lil in ihrem Jazz-Dance-Center ist, Benno II endlich schläft und sich Benno I dem Fernsehgenuß hingibt. In den Szenen aus ihrem Ehe- und Familienleben schildert sie sich selbst als eine jener tapferen Frauen, die »vorne lachen und es hinten immer im Kreuz haben«!

Die Autorin Claudia Keller wurde 1944 als Tochter eines Schauspielers und Enkelin des Dichters Paul Keller geboren. Neben Kurzgeschichten schrieb sie die Romane »Das Ehespiel«, »Streitorchester« und »Du wirst lachen, mir geht’s gut«. Für ihre Erzählung »Der Flop« erhielt sie den Frankfurter Fabrikschreiberpreis und den Literaturpreis der Stadt Aachen. Claudia Keller lebt in der Nähe von Frankfurt.


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