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Werteverhalten holomorpher Funktionen auf Überlagerungen und zahlentheoretische Analogien II

✍ Scribed by Klaus Langmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2000
Tongue
English
Weight
385 KB
Volume
211
Category
Article
ISSN
0025-584X

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✦ Synopsis


0. Einleitung

Ähnlich wie in der Arbeit [4] werden zunächst in §1 allgemeine Lemmata bewiesen.

Jedes Lemma wird dabei in zwei Versionen gebracht: Einmal müssen gewisse algebraische Ausdrücke in einer endlichen Menge R * liegen (Lemma 1.4, 1.6, 1.8), zum zweiten müssen doppelt so viele gleichgebaute algebraische Ausdrücke in der Einheitengruppe R * eines Ringes R liegen, bei dem eine Summe von Einheiten "selten" 0 wird (Lemma 1.5, 1.7, 1.9). Da diese letzte Eigenschaft nach [2] oder [7] für den Ring R der ganzen Zahlen eines Zahlkörpers richtig ist, und nach Picard -Borel auch für den Ring der auf einer quasiprojektiven Varietät holomorphen Funktion gilt (vgl. [8]), ergeben sich aus diesen allgemeinen Lemmata funktionentheoretische und zahlentheoretische Folgerungen.

Bei den funktionentheoretischen Folgerungen werden Varianten zum sogenannten "4 -Werte -Satz" gezeigt (der besagt, daß zwei ganze nichtkonstante Funktionen f und g genau dann gleich sind, wenn für 4 Werte a j die Divisorengleichheit D fa j = D ga j gilt). Wir behandeln nun allgemeiner für paarweise teilerfremde Polynome P j die Divisorengleichheit D P j (f) = D P j (g) für 1 ≤ j ≤ 4.