Wenn Vernetzte sich vernetzen
✍ Scribed by Prof. Dr. Dorothea Wagner
- Book ID
- 102217753
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2010
- Weight
- 444 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0172-1518
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✦ Synopsis
wei runde Geburtstage geben in diesen Wochen Gelegenheit, auf die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland und seine Förderung zu schauen. Auf den ersten Blick haben beide Jubiläen und auch die Jubilare -ein Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft und eine Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft -nichts miteinander zu tun, bei näherem Hinsehen umso mehr. Doch der Reihe nach:
Vor 20 Jahren, im September 1990, nahmen die ersten Graduiertenkollegs der DFG ihre Arbeit auf. Zwei Jahrzehnte später können wir in der DFG mit Fug und Recht von einem Erfolgsmodell sprechen -und mit uns mehr als 20 000 Kollegiatinnen und Kollegiaten, die bislang in den DFG-geförderten Kollegs ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben, die für viele von ihnen der Ausgangspunkt für eine Karriere in-oder außerhalb der Wissenschaft wurde.
Die beeindruckende Zahl der Absolventinnen und Absolventen ist dabei nur einer von vielen Belegen für den Erfolg der Kollegs, und wohl nicht einmal der wichtigste. Deutlicher noch als im reinen Output zeigt sich dieser Erfolg in den tief greifenden Veränderungen, die das Programm angestoßen hat und noch immer anstößt.
Was hier geleistet wurde, wird besonders augenfällig, wenn man sich die vielfach miserablen Promotionsbedingungen an den deutschen Hochschulen vor Einrichtung der ersten Kollegs in Erinnerung ruft -und das, was der Wissenschaftsrat mit seinen wegweisenden Empfehlungen und die DFG dem entgegensetzen wollten: Die neuen Einrichtungen sollten Doktorandinnen und Doktoranden aus der klassischen Einzelpromotion herausholen und in ihrer Selbstständigkeit stärken sowie zugleich die
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## Abstract Biologische Stationen befinden sich dort, wo ökologisch “etwas los” ist, wo wertvolle Lebensräume und hohe Artenvielfalt quasi vor der Haustür liegen. Dies ermöglicht optimale Rahmenbedingungen und ein breites Angebot für Kurse sowie eine enge Verknüpfung zwischen Labor‐ und Freilandarb