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Weitgespannte Brückengewölbe im ehemaligen Königreich Württemberg

✍ Scribed by Ulrich Boeyng


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2006
Tongue
German
Weight
651 KB
Volume
83
Category
Article
ISSN
0932-8351

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✦ Synopsis


Brücken von möglichst langer Lebensdauer zu errichten war seit Jahrhunderten die Aufgabe der Steinmetze und Maurer. Die weitaus häufigere Alternative zum Massivbau waren allerdings Brücken aus Holz, wobei den Vorteilen wie kurze Bauzeit und kostengünstiges Material die relative Kurzlebigkeit gegenüber stand. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Bau der ersten Eisenbahnen und mit diesen der Zwang zur Errichtung vieler großer Brückenbauten. Mit der Culmannschen Analyse der Trageigenschaften weitgespannter Holzkonstruktionen [1] und den damit verbundenen Fortschritten auf dem Gebiet der theoretischen Statik nahm eine Entwicklung ihren Lauf, die für das gesamte Bauwesen weitreichende Folgen haben sollte. Der Bau großer Brückenkonstruktionen, bei denen die Eigenschaften des verwendeten Materials bis an seine Grenzen ausgenutzt werden konnte, wurde erst durch die Kombination der wissenschaftlich begründeten Fortschritte in der Tragwerkslehre, der Materialprüfung und der Materialherstellung möglich. Diese theoretischen und praktischen Untersuchungen verhalfen nicht nur dem miteinander konkurrierenden Holzund Eisenbrückenbau, sondern vor allem auch dem traditionellen Massivbrückenbau zu neuen konstruktiven Ansätzen.


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