## Abstract Die Konstitution von Bipindogenin als 3β,5,11α,14β‐Tetrahydroxy‐5β‐carden‐(20:22)‐olid wird bewiesen. Für die anderen Genine, die den Sarmentosiden (ausser Sarmentosid D und Zenkosid) zugrunde liegen, ergeben sich damit eindeutige Formeln, in denen die 10‐ständige Methylgruppe des Bipin
Weitere partielle Strukturbeweise für die Glykoside der Sarmentosid-A- und Thollosid-Reihe. Glykoside von Strophanthus sarmentosus P. DC. 9. Mitteilung. Glykoside und Aglykone, 206. Mitteilung
✍ Scribed by B. Fechtig; O. Schindler; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- German
- Weight
- 719 KB
- Volume
- 42
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Glykoside und Aglykone, 206. Mitteilung3) von B.Fechtig, 0. Schindler und T.Reichstein (4. TI. 59) Aus den1 Samen von Strophanthus Thollonii FRANCH. sind 18 Glykoside isoliert worden ,). Einige davon konnten kunstlich ineinander iibergefuhrt werden, wodurch ihre nahc Venvandschaft bewiesen und die Aufstellung von hypothetischen Strukturforrneln ermoglicht wurde5). Auf Grund analytischer und papierchromatographischer Daten sowie weiterer Reaktionen wurde angenommen, dass die genannten 18 Glykoside (sowie zwei unbekannte, resp. fehlende) sich von insgesarnt 10 Geninen ableiten, die jeweils mit zwei verschiedenen Zuckern verkniipft sind und so zwei Rcihen bilden, die als Sarmcntosid-A-Reihe (oder Gruppe A) und als Thollosid-Reihe (Gruppe B) bezeichnct wurden. Die erstere enthielt als Zucker L-Talomethylose, fur die zweitc wurde L-Rhamnose wahrscheinlich gemacht. Von den obigen 18 Glykosiden sind bisher 17 (sowie noch 15 andere) auch aus den Samen von Strophanthus sarmentosus var. senegambiae (A.DC.) MONACHINO isoliert wor-den1)e). Hier wird die nahe Verwandschaft von weiteren Vertretern dieser Stoffe durch direkte Verknupfung bewiesen, wodurch sich zusatzliche hypothetische Formeln begrunden lassen. Durch praparative Isolierung des Zuckers aus Vertretern der Thollosid-Reihe wurde auch gezeigt, dass es sich tatsachlich urn L-Rhamnose handelt. Im folgenden werden die hier untersuchten Stoffe einzeln besprochen. Die gegebenen Strukturformeln sind wie die fruheren 5, hypothetisch, da das Steringerust noch nicht bewiesen ist. Sie sind aber gut begriindet und sollen das Verstandnis der Zusammenhange erleichtern. Sarmentolosid ( I V ) . Dies ist ein neuer Name fur die in Strofhanthus thollonii vorkomrnende Substanz T, die dort nicht als freies Glykosid, wohl aber als gut kristallisierendes 0-Acetyl-Derivat gefasst werden konnte4). Derselbe Stoff wurde auch aus Strophanthus sarmentosus var. senegambiae erhalten 6, und mit dem schon von REBER Lk REICHSTEIN 7) aus Tetra-0-acetyl-aldehydo-sarrnentosid A (XI) durch Reduktion mit NaBH, und anschliessender Acetylierung erhaltenen krist . Penta-0-acetyl-Derivat (V) identifiziert. Wir haben nun durch Reduktion von Sarmentosid A (X) mit NaBH, das l) Auszug aus Uiss. B. FECHTIG, Basel, die demnachst erscheint.
📜 SIMILAR VOLUMES
Glykoside und Aglykone, 65. Mitteilung2) von J. v. Euw und T. Reichstein. (20. X. 50.) Bus insgesamt 12 authentischen Samenproben von Strophanthus sarmentosus P. DC. (vom ostlichen Teil der Elfenbeinkuste, Togo, Goldkuste und Nigeria) konnten nach Fermentierung als Hauptglykoside Sarverosid und Sarm
## Abstract 3 Samenproben von Strophanthus sarmentosus var. major __Dewèvre__ aus Französisch‐Äquatorialafrika und dem Belgischen Kongo wurden nach Fermentierung auf ihren Glykosidgehalt geprüft. Aus allen drei Proben wurden Sarverosid und Panstrosid als einzig fassbare Glykoside in mässiger Ausbeu