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Wassercluster: auf dem Weg zu einem Verständnis anhand von Grundprinzipien ihrer statischen und dynamischen Eigenschaften

✍ Scribed by Jesus M. Ugalde; Ibon Alkorta; José Elguero


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2000
Tongue
English
Weight
128 KB
Volume
112
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Wenn ein einziges Molekül als die für das Leben wichtigste chemische Spezies benannt werden sollte, würden die meisten Leute zustimmen, dass dies das Wassermolekül ist. Wasser wurde auûerdem herangezogen, um anhand seines Schmelz-, Siede-und Tripelpunkts gemeinsame Definitionen für die Fahrenheit-, Celsius-und Kelvin-Temperaturskala zu erhalten. Selbstverständlich sind diese Punkte Volumeneigenschaften ± ein einzelnes H 2 O-Molekül hat weder einen Schmelz-noch einen Siedepunkt. Wasser ist also auch ein Paradebeispiel für das Studium des Übergangs von der Quantenwelt zur klassischen Physik: Wie viele Wassermoleküle braucht man, damit die Volumeneigenschaften auftreten?

Isolierte und polymere Wassercluster (Eis) können als eines der einfachsten Modelle betrachtet werden, das Molekül-und supramolekulare Chemie verbindet. Nehmen Sie beispielsweise eines der möglichen Wasser-Hexamere, I, und Cyclohexan II. Beide durchlaufen Boot-Sessel-Gleichgewichte (Schema 1). Bartons und Hassels Studie des Boot-Sessel-Gleichgewichts von Cyclohexan war einer der Meilensteine