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Wahrnehmungsschwelle und Erkennungsschwelle beim Riechen des Hundes im Vergleich zu den Riechwahrnehmungen des Menschen

✍ Scribed by Neuhaus, Walter


Book ID
104733727
Publisher
Springer-Verlag
Year
1957
Weight
621 KB
Volume
39
Category
Article
ISSN
0044-362X

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✦ Synopsis


1. Die versehiedenen Rieehsehwellen

Die beim Menschen ermittelten l~iechschwellen werden seit PAssY (1896) und ZWAARDEMAKEI~ (1903) in 2 Stufen voneinander getrennt. Das ,,Minimum simple" oder die ,,l~eizschwelle" entspricht dem Minimum perceptibile. Auf dieser Stu~e wird nur ein unbestimmter Geruch ohne qualitative Note wahrgenommen. Hiervon ist das bei etwas hSherer Konzentration liegende ,,Minimum qu~litatif" oder die ,,Erkennungsschwelle" zu unterscheiden, bei der auch die Qualits des betreffenden Duftstoffes hervortritt. Im gleichen Sinne spricht v. KRIES (1905) Yon einer ,,generellen Schwelle'" und einer ,,spezifischen Schwelle" H]~I~G (1924) yon einer ,,Reizschwelle" und einer ,,Wahrnehmungsoder Erkennungsschwelle". ZWAAR])E~A~E~ (1920) berichtet fiber Versuehe yon Z~w~VIS~N, wonach beim Menschen die ,,Erkennungsschwelle" von 26 Duftsto~fen im Mittel etw~ 4real so hoch ist wie die ,,Reizschwelle". Dabei wurde offenbar vorausgesetzt, dal] die ,Erkennungsschwelle" durch einen einigermal~en festen Konzentrationswert des betrdfenden Duftstoffes hinreichend gekennzeichnet werden kann, was keineswegs selbstversti~ndlich ist.

Bei Tieren sind solche Unterscheidungen bisher nicht sicher mSglich gewesen, well die beobachteten l~eaktionen auf Duft nieht eindeutig auf eine der beiden Schwellen bezogen werden konnten. Man sprach daher yon der ,,I~iechschwelle" scMechthin. Im Gegensatz zu den Sehwellenwerten ~fir spontane Ann~herungs-oder Ausweickreaktionen gegenfiber manchen Diiften, wie sie besonders bei Insekten yon D~TmE~ * DerDeutschen Forschungsgemeinschuft d~nke ich fiir die Unterstiitzung der Untersuchungen.


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