Forderung der Fruchtkorper-Bildung von Myxococcus virescens THAXTER (Myxobacterales) in Rohkulturen durch Salzzusatz G. RUCKERT (Eingegnngen om 1. 3. 1977) Die groI3e Haufigkeit von M~.~OCOCCU.S virescens in von Salzwasser beeinfluaten Snbstraten und salzhaltigen Boden ini Vergleich mit elektrolytar
Wachstumsförderung von Mycobakterium tuberculosis durch Histamin
✍ Scribed by Wolfgang Meindl
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1987
- Tongue
- English
- Weight
- 178 KB
- Volume
- 320
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Eingegangen am 2. Februar 1987
In der Lit. findet man unterschiedliche Angaben zum EinfluB der Mediatorsubstanz Histamin auf das Wachstum verschiedener Mikroorganismen. So verstarkt Histamin in Konzentrationen von 1250 bk 10 000 Fg/ml signifikant das Wachstum von Staphylococcus aureus') und zeigt auch in kleineren Konzentrationen einen stimulierenden Effekt bei Klebsiella pneumoniae*) und Lactobacillus bifidus3). Dagegen hat Histamin keinen EinfluB auf das Wachstum von Proteus vulgaris4) und wirkt in sehr hohen Dosen sogar antibiotisch gegen Escherichia coli und hamolysierende Streptok~kken~).
Bei Mycobakterienerkrankungen wie Tuberkulose und Lepra wird von erhohten Histaminspiegeln beri~htet6)~)8)9). Die vermehrte Anwesenheit dieser Mediatorsubstanz kann auf bakteriell bedingte Entzundungsreaktionen zuriickgefiihrt werden. Sie kann positive, d. h. wachstumsfdrdernde oder negative, also wachstumshemmende Auswirkungen auf das Mycobakteriurn haben oder sich ihm gegenuber indifferent zeigen.
Abdel Kader et a1.10) beschreiben Histamin als hochwirksame antimycobakterielle Substanz, sowohl in vitro als auch in vivo. An anderer Stelle wiederum wird berichtet, daa Histamin keinen Einflua auf den Verlauf der Meerschweinchentuberkulose besitzt").
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