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Vorschlag zur Unterscheidung der 2 Größen: „Grenzviskositätszahl” u. „konventionelle Viskositätszahl”

✍ Scribed by Schulz, Von G. V. ;Cantow, H. J.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1954
Weight
214 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0025-116X

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✦ Synopsis


Abstract

Für viskosimetrische Molekulargewichtsbestimmungen ist es nicht nötig, die Viskositätszahl auf den Geschwindigkeitsgradienten 0 zu extrapolieren. Es wird empfohlen, die Viskositätszahl derart zu normieren, daß zur Messung bestimmte Kapillarenradien verwendet werden. Dadurch wird jedem Lösungsmittel ein bestimmter Gradient (i. A. zwischen 0,5 und 1,5.10^3^ sec^−1^ zugeordnet, und damit ist auch für jedes in diesem Lösungsmittel gemessene Polymere die „konventionelle Viskositätszahl”︁ eindeutig und reproduzierbar festgelegt. Eichkurven zur viskosimetrischen Molekulargewichtsbestimmung sollten auf die konventionelle Viskositätszahl bezogen werden. Diese weicht nur bei hohen Polymeren von der Grenzviskositätszahl merklich ab.