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Vorkommen von Quecksilber in Gewässern und seine analytische Erfassung

✍ Scribed by Dipl.-Geol. Hans Alfred Winkler


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1975
Tongue
German
Weight
681 KB
Volume
47
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Abstract

Geologische und physikalisch‐chemische Parameter bedingen die ubiquitäre Verbreitung des Quecksilbers, allerdings in gesundheitlich noch unbedenklichen Konzentrationen. Durch die Verwendung in Industrie und Landwirtschaft besteht die Gefahr einer unkontrollierten Abgabe mit erheblicher punktueller Umweltbelastung, die vor allem die Gewässer in Mitleidenschaft zieht. Über die Nahrungskette und das Trinkwasser erreicht das Quecksilber auch den Menschen. Empfindliche Analysenmethoden sind erforderlich, um angesichts der hohen Toxizität von Quecksilber eine Gefährdung rechtzeitig erkennen zu können. Von den zahlreichen angeführten Verfahren hat sich besonders die flammenlose Atomabsorption bewährt. Durch die Wahl geeigneter Aufschlußmethoden, die im einzelnen diskutiert werden, kann zwischen anorganischem und dem gefährlichen organisch gebundenen Quecksilber unterschieden werden. Langzeit‐Untersuchungen an deutschen Oberflächengewässern erweisen für Main, Weser und Rhein eine deutliche Quecksilber‐Belastung, die allerdings noch unter den zulässigen Trinkwasser‐Grenzwerten liegt. Eine unmittelbare Gefährdung über das Wasser liegt daher nicht vor. Anreicherungen im Gewässersediment und biochemische Umsetzungen werden jedoch noch viele Jahre die Nahrungskette nachteilig beeinflussen.


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Zeitsehrift fur Allgemeine Mikrobiologie I 19 I 6 1979 I 403-409 I (Bezirks-Hygiene-Inspektion Berlin'), Direktor: MR Dr. sc. med. W. CLEMENS und Staatliches Kontrollinstitut fur Seren und Impfstoffe?), Direktor: OMR Prof. Dr. sc. med. I?. OBERDOERSTER, Referenzlaboratorium fur Cholera)