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Volumchemische Studien über wässerige Lösungen der Weinsäure und Traubensäure

✍ Scribed by Marchlewski, L.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1892
Weight
330 KB
Volume
25
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


und Ligroin fast unliislich, in warmem Alkohol ziemlich leicht lijslich. Beirn Erkalten dieser Liisung krystallisiren feine, farblose Nadeln vom Schmelzpunkt 21 40 (uncorr.). Der Korper, reducirt F e h l ing'scbe Lijsung auch bei langerem Erwarrnen nicht. Salpetersaure erzeugt, wie bei dem Ditolylhydrazinderivat, keine Blaufiirbung. I n concentrirter Schwefelsiiure liist sich das Hydrazid mit griiner Farbe, welche bald in Schmutzigbraun iibergeht. Das A c e t y l -a -N a p h t y l h y d r a z i p ist vor Kurzern r o n G. S c h u f t a n ' ) beschrieben worden. Der Korper wird von alkoholischer Kupferacetatlosung energisch angegriffen , aber die Reaction verlauft in der Hauptsache anders, als bei den bisber beschriebenen Versuchen. Dies erhellt schon daraus, dass weit rnehr als die nach den letzteren berechnete Menge Kupferacetat reducirt wird. Wir haben aus dem Producte ausser geringen Mengen Naphtalin keinen krystallisirten Kiirper gewonnen. 228. L. M a r c h l e w s k i : Volumchemische Studien iiber wasserige Losungen der Weinsiiure und Traubensaure. (Eingegangen am 25. April.) Die wasserigen Losungen der Weinsaure und Traubensaure waren sehr haufig Gegenstand von Untersuchungen. Das Hauptziel derselben war, zu erforschen, ob Tranbensaure als solche in wasserigen Lijsusgen existirt, oder ob dieselbe vollstandig oder zum Theil in ihre Camponenten, die Links-und Rechtsweinsiiure gespalten wird. Das Problem wurde zum Theil auf thermochemischem Wege ge-16st. Die Versuche von B e r t h e l o t und J u n g f l e i s c h zeigten, dass beim Vermischen von Links-und Rechtsweinsaurelosungenkeine W a r m e t b u n g zu beobachten ist. Zu demselben Resultate gelangte I) Diese Berichte XXIV, 4183.

' ) Wiedem. Annal. 1891, N. F., Bd. 43. a) Zeitschrift Wr physik. Chemie, Bd. 1, S. 1%. 3) Raoult giebt an 13.329 g Weinssure und 0.SS g TranbensLure. Der Berechnung wurde aber ein falscher Werth Wr das TraubensAuremoleculargewicht zu Grunde gelegt, namlich 1% x 2 anstatt 150 x 2. 4 , Zeitschrift ffir analyt. Chemie 1853, S. 269.


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