Viskosität, Fällbarkeit und Schutzwirkung der polyvinylpyrrolidone
✍ Scribed by Jirgensons, B. von
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1951
- Weight
- 399 KB
- Volume
- 6
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Es wurde gefunden, daß die Viskosität des Polyvinylpyrrolidons (PVP) abhängig ist von der Konzentration des Polymeren, Temperature, Lösungsmittel und den anwesenden Salzen. Für die hochviskosen Fraktionen wächst die Viskositätszahl Z mit der Konzentration des Polymeren; für die niederviskosen Fraktionen ist Z dagegen unabhängig von der Konzentration. Denaturierungsmittel, wie Guanidinchlorid oder Harnstoff, die die Viskosität der Proteine erhöhen, erniedrigen die Viskosität des PVP. In Propylalkohol‐Wasser‐Gemischen ist ein Maximum (bei 10–20 vol.‐% Propanol) und ein Minimum der Viskosität (bei 50–75 vol.‐%) zu beobachten. — Die hochviskosen Fraktionen sind durch Azeton oder Ammonsulfat leichter fällbar als die niederviskosen. Auch hinsichtlich der Fällbarkeit mit Dioxan oder Azeton und Salz verhalten sich die PVP ähnlich wie Proteine. —PVP ist ein wirksames Schutzkolloid, d. h. es ist imstande, z. B. Silberkolloid oder Silberbromid gegen Ausflockung zu schützen; die niederviskosen Fraktionen des PVP schützen besser als die hochviskosen.
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